April, April!
Auch wenn auf den ersten Blick die Kaderlisten gut gefüllt erscheinen, so haben beide Vereine mit ihren zweiten Herrenmannschaften mittelfristig ein Problem. Sowohl Unihockey Mittelland, als auch das Team Aarau, möchten eine kompetitive zweite Mannschaft, um U21-Junioren sowie etwas ältere Talente, besser im Wettkampf an das höhere Tempo der 1. Liga heranzuführen. Das „Herren Zwöi“ in der 2. Liga zu etablieren, muss daher das Ziel sein. Die breite der Kader der aktuellen Juniorenmannschaften sind zu dünn, um dieses Ziel zu erreichen. Sowohl bei UM, als auch beim Team Aarau, ist die zweite Mannschaft in der 3. Liga.
Aus diesem Grund wurden Gespräche zwischen den beiden Vereinen geführt. Die Idee reifte schnell zur beidseitig mitgetragenen Massnahme und man war sich schnell einig: Man gründet eine Spielvereinigung (SpVgg) für die Saison 25/26. Die beiden zweiten Herrenteams werden zusammengelegt. Gemeinsam sind wir stärker, ohne die Identität der beiden Vereine durch eine vollständige Fusion in Frage zu stellen. Das neue Team wird bei Swissunihockey als SpVgg Team Mittelland geführt und übernimmt den Platz vom Team Aarau in der 3. Liga GF. Das Logo enthält Elemente beider Vereine und soll die zukunftsträchtige Zusammenarbeit symbolisieren. So repräsentieren die bekannten Kreise der Farben Rot, Weiss und Schwarz Unihockey Mittelland. Es sind auch die Vereinsfarben vom Team Aarau. Zudem ziert der Aarauer Adler die Mitte des Logos.
Über die genaue Zusammensetzung des Kaders sowie des Coaching-Staffs, wird in den nächsten Wochen kommuniziert. Es wird dannzumal auch klar sein, in welchen Hallen zu welchem Zeitpunkt trainiert werden wird. Wir bitten daher noch um etwas Geduld. Ziel ist es, dass im Mai das Training in der neuen Konstellation aufgenommen werden kann. Die Spieler der Spielvereinigung haben eine Lizenz, welche an den Stammverein gebunden ist. Dies ermöglich auch die Einsätze in den jeweiligen Fanionteams. Beide Vereine verfügen über eine gute Infrastruktur und die Verkehrsachse Olten – Aarau ist durch die sehr kurzen Wege ideal für eine solche Spielvereinigung. Ob zu einem späteren Zeitpunkt auch eine Zusammenarbeit auf Juniorenstufe umgesetzt wird, ist noch offen.