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Knapper Heimsieg gegen Aigle bringt weitere drei Punkte

Aarau zeigt gegen den starken Aufsteiger aus Aigle eine geschlossene Mannschaftsleistung, verteidigt einen knappen Vorsprung aus einer clever gespielten Startphase und siegt 5:4. Florian Kull und Benjamin Brändli buchen je eine Doublette.

In der Kasernenhalle begannen die Hausherren sehr konzentriert gegen die Waadtländer aus Aigle. Die gefährlichen Drehschüsse der Westschweizer wurden durch die Defensive gut entschärft und in der zweiten Minute erwischte Silvan Colombo den Gästehüter halbhoch zur Aarauer Führung. Nach 10 Minuten tankte sich Florian Kull entschlossen aus der Mittelzone in den Abschluss und erzielte das 2:0. Benjamin Brändli legte eine Zeigerumdrehung später nach schönem Zuspiel von Marco Stoltenberg mit dem 3:0 nach. Danach suchte Aigle gnadenlos die Abschlüsse, besetzte wiederholt den Aarauer Schutzraum und reüssierte auch aus dieser Position zuerst zum 1:3 und kurz darauf zum 2:3. Im Mitteldrittel vermochte Aarau das Spiel wieder ausgeglichener zu gestalten, Beni Brändli wurde von Marco Stoltenberg auf den Weg geschickt und schob gekonnt am Schlussmann von Aigle vorbei zum 4:2. Den Gästen gelang noch der Anschlusstreffer, die Adler verteidigten sich wacker, aber mussten sich für den Schlussabschnitt etwas einfallen lassen, wollte man die drei Punkte behalten. Tatsächlich drehten sie nach der zweiten Pause etwas auf, liessen zwar erneut eine Überzahlsituation aus, konnten sich aber immer wieder ums Gästetor festzusetzen. Florian Kull gelang schliesslich der wichtige Treffer zum 5:3, mehr als zum Anschlusstor und einen Lattenschuss reichte es dem starken Aufsteiger aus der Westschweiz nicht mehr. Das in der Vorrunde so schmerzlich vermisste Quäntchen Glück hatten die Hausherren für einmal auf ihrer Seite und fuhren damit die nächsten drei Punkte ein.

Aarau schaffte damit nach dem Auswärtserfolg bei Schüpbach die nächste Überraschung, dies erneut dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Die Verteidiger nahmen die Zweikämpfe konsequent an und spielten gegen sehr aufsässige und spielerfahrene Gäste zügig nach vorne. Die Stürmer erarbeiteten sich vor allem in der Startphase sehr viele Chancen, hatten danach aber gegen die hart aufspielenden Waadtländer Verteidiger oft hartes Brot zu essen. Bereits am Folgetag, Sonntag, 26. Januar 2025, spielt Aarau wieder zu hause und empfängt die Hornets Moosseedorf um 19.00 Uhr in der Schachenhalle.

Team Aarau – Eagles UHC-Aigle 5:4 (3:2, 1:1, 1:1); Militärhalle Waffenplatz Aarau, Aarau. 40 Zuschauer. SR Castillo/Posse. Tore: 2. S. Colombo 1:0. 10. F. Kull (D. Studer) 2:0. 11. B. Brändli (M. Stoltenberg) 3:0. 14. V. Krailiger 3:1. 19. J. Jimenez (T. Wickart) 3:2. 21. B. Brändli (M. Stoltenberg) 4:2. 32. F. Pousaz (T. Wickart) 4:3. 47. F. Kull (D. Studer) 5:3. 56. J. Salgat 5:4.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Team Aarau. 3mal 2 Minuten gegen Eagles UHC-Aigle.

Team Aarau: L. Mäder; R. Hug, V. Lacerda; L. Röthlisberger (ab 43. N. Keller), M. Schenk; M. Kull, Y. Walker; M. Stoltenberg, O. Meyer, B. Brändli; F. Schwaller, N. Schibli (ab 30. N. Neeser), L. Güdel; D. Studer, S. Colombo, F. Kull; F. Heimgartner; J. Romanowski; D. Oehler.

Eagles UHC-Aigle: B. Noël; C. Etienne; V. Krailinger; B. Rüegg; B. Chessex; J. Salgat; M. Comte; R. Salgat; N. Ellès; T. Wickart; N. Feusier; T. Feusier; L. Strasser; F. Pousaz; J. Jimenez; B. Humery; A. Jéquier.

Ordentliche Leistung bleibt unbelohnt

Aarau spielt auch in Luzern gut mit. Zwei Colombo-Tore reichen aber nicht zu Punkten.

Nach einem Drittel führten die Adler in Luzern dank eines Powerplay-Treffers mit 1:0, spürten aber im Mitteldrittel die Konzentration der Luzerner auf ihre erfahrenen Kräfte, die sie nun in zwei Linien bündelten. Der Favorit nutzte Aarauer Unachtsamkeiten oder kleinere Fehler rigoros aus und kehrte die Partie mit zwei Toren. Auch im Schlussdrittel wurde der erste Patzer in der Aarauer Hintermannschaft bestraft. Luzern verwertete zum zweiten Mal einen Freistoss an diesem Abend. Silvan Colombo schoss zwar kurz darauf den Anschlusstreffer, wiederum angespielt von Florian Kull. Zu mehr reichte es Aarau nicht mehr. Just nach dem 2:3 enteilte zwar Florian Kull der Luzerner Hintermannschaft und wurde jäh gefoult, den fälligen Penalty sahen die Aargauer aber vom Pfosten zurückprallen. Mit einem empty-netter besiegelten die Luzerner die Adler-Niederlage.

Ein für diese Saison symptomatischer Abend ging damit für Aarau über die Bühne. Ordentlich gespielt, diszipliniert verteidigt, im Abschluss zu wenig effizient und erneut gelang es nicht, das Pech abzustreifen, das ist in dieser misslichen Situation noch dazukommt. Der Sieg der Luzerner war nicht gestohlen, zwingend war er aber auch nicht. Aarau ist damit das neue Schlusslicht der Tabelle, weil Baden gegen Aigle gewinnen konnte. Bereits am Sonntag 08.12.2024 kommt es zum nächsten Match. Aarau empfängt in Buchs Tabellennachbar Baden; Anpfiff ist um 19.00 Uhr.

Unihockey Luzern – Team Aarau 4:2 (0:1, 2:0, 2:1); Utenberg, Luzern. SR Biland/Biland. Tore: 20. S. Colombo (F. Kull) 0:1. 32. J. Jeffrey (T. Krähenbühl) 1:1. 37. F. Blum (S. Koller) 2:1. 44. F. Blum (J. Jeffrey) 3:1. 46. S. Colombo (F. Kull) 3:2. 60. S. Koller (J. Jeffrey) 4:2.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Unihockey Luzern. 1mal 2 Minuten gegen Team Aarau.

Unihockey Luzern: M. Wagner; P. Flütsch; M. Rihis; J. Jeffrey; F. Brönnimann; S. Koller; F. Blum; J. Lingg; N. Barmettler; P. Bellmont; C. Wood; C. Gilli; N. Zbinden; J. Ehrler; T. Krähenbühl; M. Affentranger; E. Kotilainen; G. Sossai.

Team Aarau: L. Mäder; R. Hug, V. Lacerda; J. Suter, M. Schenk; M. Kull, Y. Walker; O. Meyer, M. Stoltenberg, N. Schibli; L. Bertschi, F. Schwaller, L. Güdel; D. Studer, S. Colombo, F. Kull; F. Lombardi; B. Brändli; M. Scherler; J. Romanowski.

Junioren U21 | Klare Sache im Derby

Nach einem hart umkämpften Sieg gegen den oberen Tabellennachbarn Crusaders 95 Zürich am vergangenen Sonntag, 17.11.2024 in der Schachenhalle, ging es am Sonntag 24.11. in der Giroud Olma in Olten darum, gegen den Derby-Rivalen Unihockey Mittelland weitere Punkte für die Saison zu sichern.

Das erste Drittel startete ausgeglichen und beide Teams beteiligten sich zu ähnlichen Teilen am Spiel. Dies sollte sich jedoch ändern: In der 5. Minute konnte Mittelland mit 1:0 vorlegen und in der 13. Minute gleich auf 2:0 verlängern. Während einer 2-Minuten-Strafe Seitens Aarau verwerteten die Mittelländer auch das Powerplay und gut zwei Minuten später dann gleich das 4:0 zur Pause.

Nach einer zweiminütigen 4v4-Phase fiel das verdiente Gegentor. Zum 4:1 traf Gisi auf Zuspiel von Drees aus einer Freistoss-Situation. Mittelland setzte jedoch sofort nach und traf zudem sechs Minuten später in einem weiteren Powerplay zum 6:1. Auf die Drittelspause rundeten sie den Spielstand zu 7:1 auf.

Die Lage aus Aarauer Sicht war prekär und es wurden einige taktische Änderungen vorgenommen. So konnte Puck in der 46. Minute auf Zuspiel von Bertschi im ersten Powerplay für die Adler mit ruhiger Hand verwerten und die Aarauer Punktestand verdoppeln. Mittelland konnte der Freude jedoch schnell ein Ende setzen und auf 8:2 verlängern. Der Schlussstand sollte durch eine Druckphase der Aarauer in der gegnerischen Hälfte durch ein Eigentor mit 8:3 besiegelt werden.

Obwohl Aarau spielerisch zu keinem Zeitpunkt klar unterlegen war und sich viel am Spiel beteiligte, konnten sie die entscheidenden Chancen (deren sich viele boten) nicht verwerten und den Mittelländern in der Verteidigung kaum etwas in den Weg legen.

Bericht: Valentin Gisi

Unihockey Mittelland – Team Aarau 8:3 (4:0, 3:1, 1:2)
Giroud Olma – Turnhallen BBZ Olten, SR Iseli/Spycher
Tore: 5. E.Amstutz (Schwendemann) 1:0. 13. S.Sommerhalder (Schwendemann) 2:0. 17. E.Amstutz (Schwendemann) 3:0 (PP). 19. S.Sommerhalder (Flückiger) 4:0.
31. V.Gisi (Drees) 4:1. 30. L.Wölfli (Borner) 5:1. 37. M.Schwendemann (von Flüe) 6:1 (PP). 38. E-Amstutz 7:1.
47. L.Puck (Bertschi) 7:2 (PP). 54. ET 8:3.
Strafen: 4x 2min gegen Unihockey Mitteland, 4x 2min gegen Team Aarau

Junioren U18 | Den Leader gefordert

Im fünften Spiel der U-18 Saison forderten die Aarauer den Tabellenersten Unihockey Mittelland heraus. Die Aarauer reisten entschlossen nach Obersiggenthal, Mittelland die erste Niederlage der Saison zufügen zu können.

Den besseren Start ins Spiel erwischte die Truppe von Unihockey Mittelland, die bereits früh zu einigen Chancen kamen und nach drei Minuten mit 1:0 in Führung gehen konnten. Die Aarauer bewiesen aber auf und neben dem Feld Kampf- und Teamgeist und kamen daraufhin immer besser ins Spiel. So gab es fortan auf beiden Seiten einige gefährliche Chancen. In der zehnten Minute konnte Marlon Puck den Pass von Paul Hächler wunderbar verwerten und auf 1:1 stellen. Mittelland hatte darauf einige Schüsse, die allerdings von der Aarauer Defensive verteidigt werden konnten. Durch einen sehenswerten und schnörkellosen Konter konnte Mittelland dann doch mit 2:1 in Führung gehen. Die Aarauer können danach zwar den Druck hochhalten, kommen aber zu bis zur Pause zu keinem Tor mehr.

Auch das zweite Drittel blieb intensiv und voller Chancen. Die Aarauer hatten einige gute Möglichkeiten auf den Ausgleich, aber auch Mittelland hatte konnte einige Chancen kreieren, die aber durch die solide Defensivarbeit oder den stark aufspielenden Florian Steck verteidigt wurden. Kurz vor Drittelsende gelang dem Team Aarau dann das verdiente Tor durch eine schöne Passkombination, die von Tobias Stadtherr auf Assist von Lars Hauser vollendet wurde. So ging es mit dem 2:2 in das entscheidende letzte Drittel.

Das Drittel begann unglücklich für die Aarauer, denn nach vier Minuten gab es nach, einer bereits laufenden 2-Minuten Strafe in der dritten Minute, eine weitere 2-Minuten Strafe gegen die Aarauer. Mit viel Solidarität in der Verteidigung konnte jedoch ein Gegentor verhindert werden. Nur kurze Zeit, nachdem Aarau wieder komplett war, konnte Mittelland den erneuten Führungstreffen buchen. In der Schlussphase gab es noch einige Strafen auf beiden Seiten, was die Intensität dieses Spiels untermauerte. Die Aarauer, die nun auf den Anschlusstreffer drückten, konnten während einer weiteren Unterzahl einen Treffer nicht verhindern. Die weiteren Bemühungen der jungen Aarauer blieben unbelohnt und somit endete dieses spannende, intensive und offensivgeprägte Spiel mit 4:2 zugunsten der nach wie vor ungeschlagenen Mittelländer.
So verlieret das Team Aarau trotz grosser Aufopferung und grossem Teamgeist das Spiel gegen Unihockey Mittelland knapp, kann mit der Leistung zufrieden sein und im nächsten Spiel daran anknüpfen und weiter aufbauen.

Bericht: Laurin Koch

Fürs Team Aarau im Einsatz: Florian Steck(G), Lukas Steck(G), Lars Hauser (0/1), Tom Jaberg, Tobias Stadtherr (1/0), Navid Fathi, Noé Fries, Marlon Puck (1/0), Matteo Fuchs, Elia Sennrich, Mirco Kähli, Laurin Koch, Paul Hächler (0/1), Luca Wernli, Timon Leuenberger, Denis Hösli, Quirin Mülli, Marius Waldmeier
Betreut durch: Tobias Hunziker, Mirco Engel, Mykhailo Kolodko

Einladung zur Generalversammlung

Die 30. Generalversammlung des Team Aarau findet am Freitag, den 16. August 20234 (um 19:30 Uhr) im Gasthof zum Schützen statt.

Die Einladungen wurden zusammen mit dem Protokoll der letzten Generalversammlung per E-Mail an alle Mitglieder versandt. Die Teilnahme an der Generalversammlung ist für alle Aktivmitglieder obligatorisch. Absenzen sind dem Vorstand vorgängig schriftlich zu melden.

Aarau jubelt trotz Niederlage in Konolfingen

Zum Abschluss der Qualifikation verliert Aarau beim Tabellenzweiten Konolfingen 4:8, jubelt aber einen Tag später, am 3. Februar 2024, trotzdem über die erstmalige Qualifikation in der Vereinsgeschichte für die 1. Liga-Playoffs, weil Schwarzenbach zwar mit dem Sieg über Bern auch auf 29 Punkte kommt, aber das schlechtere Torverhältnis hat als die Adler.

Die Trainercrew der Aarauer wusste seit langem um die zahlreichen, gewichtigen Absenzen für das letzte Qualifikationsspiel. Auf das Resultat in diesem kam es aber nach der Niederlage vor Wochenfrist gegen Lausanne nochmals an, wenn man sich den erstmaligen Einzug in die Playoffs der 1. Liga und damit vor allem den vorzeitigen Ligaerhalt sichern wollte. Direktkonkurrent Schwarzenbach durfte einen Tag später zuhause gegen den Tabellenvorletzten ran. Die Adler wollten unbedingt das Startfurioso der Lions überstehen, dies gelang dann aber schon einmal nicht. Nach etwas mehr als 3 Minuten lag man 0:2 zurück. Die junge Aarauer Mannschaft fing sich aber in der Folge und reagierte bemerkenswert. In der 6. Minute bediente Torhüter Luz Mäder den schnellen Joël Heller mit einem tollen Auswurf und der Stürmer verkürzte auf 1:2. Kurz vor der Pause hämmerte Matthias Kull einen Olivier Schnyder-Pass sogar zum Ausgleich unter die Latte. Aarau überraschte auch nach der ersten Pause weiter und hatte nun die stärksten 15 Minuten. Zuerst traf Olivier Schnyder sehenswert ins hohe Eck und in der 33. Minute erhöhte der blendend aufgelegte Joël Heller gar auf 4:2. Nilo Schibli beklagte bei seinem Drehschuss an den Pfosten dann Pech und Marc Maurers Distanzschuss zischte wenige Zentimeter über den Lions-Kasten. In den letzten 5 Minuten des Mitteldrittels fing sich der Favorit wieder, drückte aufs Tempo und drehte die Partie auf 5:4. Im Schlussabschnitt vergaben beide Teams einen Penalty, Aarau kassierte noch drei Tore und büsste damit vom um 14 Einheiten besseren Torverhältnis gegenüber Schwarzenbach am Ende 4 Tore ein.

Auf die gezeigte Darbietung in Konolfingen durften die Adler Stolz sein. Gerade in der Offensive kreierte man auch in neu zusammengestellten Linien zahlreiche Torchancen und fand auch in Druckphasen des Gegners in der Defensive immer wieder zur Stabilität zurück. Die kämpferische Solidarität und der positive Teamspirit bis in die letzte Minute wurden am Folgetag belohnt mit der Playoffqualifikation. Schwarzenbach führte zwar gegen die Bern Capitals bereits nach dem ersten Drittel mit 4:1 und nach 43 Minuten gar mit 7:2. Trotzdem reichte es den offensiv sehr starken Huttwilern nicht mehr. Am Schluss resultierte ein 10:8 und damit der bittere Gang in die Playouts; die Aufholjagd der Schwarzenbacher in den letzten Partien verdient grossen Respekt!

Die Adler haben sich die Playoffs vor allem dank der starken Leistungen gegen die Mittelfeldteams verdient. Dazu kam der eine oder andere Punkt gegen die Top 4. Enttäuschend – und deswegen war die Playoff-Qualifikation letztlich sehr knapp – summiert die Punkteausbeute in den Begegnungen gegen die vier Mannschaften, die in die Playouts müssen. Hier holte Aarau 11 Punkte und musste 13 Punkte den Gegnern überlassen. Vor allem die dürftigen Auftritte auswärts in Baden und Bern und zuhause gegen Lausanne waren die vielleicht schwächsten Leistungen in der Qualifikation. Umso mehr freuen sich die Mannschaft und der ganze Verein, dass es trotzdem gereicht hat und man mit der erstmaligen Playoffqualifikation im Jubliäumsjahr auch den Ligaerhalt sehr frühzeitig gesichert hat. Bereits am nächsten Wochenende startet die best-of-free-Serie gegen den souveränen Qualifikationssieger und NLB-Absteiger Langenthal. Die Adler haben nichts zu verlieren gegen das Ensemble um die Finnen Antti Suoraniemi und Jere Pulkinnen sowie den Tschechen Jakub Mendrek, können befreit aufspielen, möglichst viel lernen und wertvolle Erfahrungen sammeln. Gegen Langenthal hatte man on der Qualifikation zudem zwei ansprechende Leistungen gezeigt, auswärts 10:6 verloren, zuhause die Oberaargauer aber bei der denkbar knappen 2:3-Niederlage ordentlich gefordert.

Lions Konolfingen – Team Aarau 8:4 (2:2, 3:2, 3:0); SLM Arena, Konolfingen. 125 Zuschauer. SR Ess/Stanger. Tore: 1. I. Gäggeler (M. Hofer) 1:0. 4. I. Gäggeler 2:0. 6. J. Heller (L. Mäder) 2:1. 19. M. Kull (O. Schnyder) 2:2. 26. O. Schnyder 2:3. 33. J. Heller (J. Suter) 2:4. 36. J. Glauser (D. Vonwyl) 3:4. 37. M. Hofer (M. Geiser) 4:4. 40. J. Steck (K. Blatter) 5:4. 49. M. Hofer (I. Gäggeler, Ausschluss F. Kull) 6:4. 51. K. Blatter (L. Bleiker) 7:4. 55. J. Glauser (F. Schinkelshoek) 8:4.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lions Konolfingen. 2mal 2 Minuten gegen Team Aarau.

Lions Konolfingen: K. Blatter; N. Rothe; Y. Wyss; I. Gäggeler; F. Schinkelshoek; M. Eggimann; S. Leuenberger; M. Geiser; D. Vonwyl; S. Beck; J. Glauser; L. Bleiker; M. Hofer; N. Glauser; J. Steck; F. Liechti; M. Zürcher; C. Hofmann; N. Gottier; S. Hofer.

Team Aarau: L. Mäder; J. Suter, M. Schenk; P. Stark, M. Kull; R. Hug, J. Hofmann; D. Oehler, N. Schibli, J. Heller; S. Colombo, L. Güdel, O. Schnyder; M. Stoltenberg, M. Maurer, F. Kull; L. Röthlisberger; J. Drees; S. Hertig; B. Brändli; F. Lombardi.

Schwaller schiesst Aarau ins Glück

Das Team Aarau gewinnt auswärts in Luzern dank einer Aufholjagd im Schlussdrittel und holt sich damit im Rennen um die Playoffs drei eminent wichtige Auswärtspunkte. Captain Dominic Studer und Florian Schwaller drehen in der Schlussphase das Spiel zugunsten der Adler.

Die Gäste aus Aarau fanden gut in die Partie und hatten früh erste Torchancen. In der 7. Minute verwertete Dominic Oehler ein Zuspiel von Florian Schwaller dann halbhoch ins weite Eck zur verdienten Führung. Eine Führung, welche Aarau in der Folge nicht auszubauen vermochte, trotz mehrerer sehr guter Chancen, die teilweise sehr schön herausgespielt wurden. Die Luzernern gestalteten ihre Offensivaktionen deutlich effektiver und nutzen die wenigen Fehler im Aarauer Defensivspiel gekonnt und überzeugend, um bis kurz nach Spielmitte auf 3:1 zu stellen. Bei den Torerfolgen zeigten die Innerschweizer ihre Stärke im schnellen Umschaltspiel, präzisem Seitenwechsel in der gegnerischen Zone und dann qualitativ guten Abschlüssen. Aarau vermochte aber im Vergleich zu den beiden letzten Partien gegen Olten und Schüpbach die Defensive deutlich zu stabilisieren und wirkte wieder frischer und konsequenter in den Zweikämpfen. Ärgerlicherweise liess man dann aber zwei Powerplaymöglichkeiten wieder kläglich aus, konnte aber just in dem Moment, als die Luzerner wieder komplett waren, doch noch verkürzen. Dominic Studer leitete zu Marco Stoltenberg weiter, der seinen fünften Saisontreffer feierte. Im Schlussdrittel agierte Aarau geduldig und doch darauf bedacht, die Angriffsauslösungen schnell zu starten. In der 47. Minute gelang Florian Kull der Ausgleich, wieder fungierte Dominic Studer als Passgeber. Er war es dann auch, der wie so oft Leadership-Qualitäten bewies und nach neuerlicher zwischenzeitlicher Führung der Luzerner sieben Minuten vor Schluss ausglich, wieder einmal mit einem verdeckten Schuss aus der Distanz, den der insgesamt sehr starke Luzerner Schlussmann passieren lassen musste. Und in der 57. Minute belohnte sich der pfeilschnelle Florian Schwaller, der die Innerschweizer Abwehr mit seinen Tempovorstössen ein ums andere Mal vor Probleme gestellt hatte, mit einem Traumtor. Einen hohen Ball traf er in der Luft nach schnellem Lauf ins hohe Eck zum vielumjubelten Siegtor.

Damit reagierte das junge Aarauer Team, angeführt von den Routiniers Dominic Studer, Rafi Hug und Luz Mäder, auf die beiden eher überschaubaren Vorstellungen gegen Olten und Schüpbach. Vor allem schaffte es die Mannschaft, die defensive Stabilität wieder zu finden und die Fehlerquote deutlich zu reduzieren. Mit viel Leidenschaft wurden die Luzerner Schüsse immer wieder geblockt und die Verteidiger wurden im Spielaufbau zusehends selbstsicherer. Mit diesen drei Punkten kommt Aarau der in der Clubgeschichte erstmaligen 1. Liga-Playoff-Qualifikation einen grossen Schritt näher, kann aber rein rechnerisch vom zuletzt formstarken Schwarzenbach in den beiden letzten Runden noch abgefangen werden. Allerdings spricht aktuell auch das Torverhältnis für die Adler. Am nächsten Samstag empfängt Aarau in der Suhrenmatte in Buchs Lausanne, das zuletzt immer wieder gepunktet hat, aber als Aufsteiger trotzdem den Gang in die Playouts antreten muss. Die Aarauer wollen alles daran setzen, um dann die Playoffs definitiv zu sichern.

Unihockey Luzern – Team Aarau 4:5 (1:1 2:1 1:3); Luzern Utenberg; 50 Zuschauer; SR Ess/Dilger. Tore: 7. D. Oehler (F. Schwaller) 0:1; 19. T. McKibbin (E. Kotilainen) 1:1; 24. T. McKibbin (S. Wagner) 2:1; 31. J. Lingg (E. Kotilainen) 3:1; M. Stoltenberg (D. Studer) 3:2; 48. F. Kull (D. Studer) 3:3; 50. M. Wagner (P. Laimbacher) 4:3; 54. D. Studer (P. Stark) 4:4; 57. F. Schwaller 4:5.

Strafen: 2 mal 2 Minuten gegen Unihockey Luzern, keine Strafen gegen Aarau. 14. Minute: L. Mäder hält Penalty gegen J. Jeffrey.

Unihockey Luzern: M. Rihs; M. Wagner; J. Lingg; J. Jeffrey; F. Brönnimann; L. Fonseca; N. Barmettler; S. Wagner; S. Knüsel; T. Krähenbühl; Ch. Gilli; M. Affentranger; G. Sossai; S. Ulmer; T. McKibbin; P. Laimbacher; C. Wood; U. Zihlmann; E. Kotilainen.

Team Aarau: L. Mäder; M. Kull, Ph. Stark; J. Suter, M. Schenk; R. Hug, J. Hofmann (ab 20. L. Röthlisberger); D. Studer, S. Colombo, O. Schnyder; F. Schwaller, D. Oehler, J. Heller; M. Stoltenberg, M. Freiburghaus, F. Kull; V. Lacerda; M. Maurer; F. Brenner; J. Frei; T. Hunziker.

Auswärtsniederlage in Olten

Aarau verliert in Olten nach einer durchzogenen Leistung.

Lange Zeit verlief die Partie beim klaren Favoriten Olten ausgeglichen. Kurz vor der Pause konnte Aarau in Überzahl agieren und kassierte in zwei Powerplay-Möglichkeiten drei Gegentore. Diese Hypothek war letztlich zu gross. Olten konnte den Vorsprung in beruhigende Dimensionen ausbauen, während Aarau das Torschiessen für sich erst in den Schlussminuten entdeckte und lediglich Resultatkosmetik betreiben konnte.

Der aus dem Auslandaufenthalt zurückgekehrte Florian Kull bereicherte die Offensivabteilung zeichnete sich mit seinen beiden Sturmpartnern Marco Stoltenberg und Olivier Meyer für drei der vier Aarauer Treffer verantwortlich. Allerdings leisteten sich die Adler in der Verteidigung deutlich zu viele Unzulänglichkeiten, um zu wertvollen Punkten zu kommen.

Olten Zofingen – Team Aarau 7:4 (3:0, 2:1, 2:3); Giroud Olma – Turnhallen BBZ, Olten. 100 Zuschauer. SR Pitschen/Senn. Tore: 19. M. Richner (S. Hunziker; Ausschluss T. Müller!) 1:0. 19. L. Überschlag (M. Flury; Ausschluss T. Müller!) 2:0. 20. M. Flury (Ausschluss T. Müller !); 3:0. 25. F. Kull (M. Stoltenberg) 3:1. 26. M. Flury (S. Merian) 4:1. 28. S. Merian (D. Bohrer) 5:1. 48. J. Berlinger (M. Richner) 6:1. 56. M. Flury (S. Schneiter; Ausschluss O. Meyer) 7:1. 56. O. Meyer (F. Kull) 7:2. 57. N. Neeser (O. Schnyder) 7:3. 59. M. Stoltenberg (F. Kull) 7:4.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Olten Zofingen. 1mal 2 Minuten gegen Team Aarau.

Olten-Zofingen: V. Nov; T. Merian; P. Schenk; T. Müller; S. Schneiter; S. Merian; D. Gratwohl; J. Berlinger; M. Flury; M. Stauffer; N. Wullschleger; L. Überschlag; S. Hunziker; M. Richner; D. Bohrer; L. Christen; M. Zihlmann; M. Müller, L. Müller; E. Amstutz.

Team Aarau: T. Hunziker; M. Kull, J. Romanowski; M. Schenk, J. Suter; J. Hofmann, R. Hug; D. Studer, S. Colombo, O. Schnyder; N. Neeser, F. Schwaller, J. Heller; M. Stoltenberg, O. Meyer, F. Kull; P. Byland; D. Oehler; V. Lacerda; N. Schibli; L. Röthlisberger; F. Lombardi.

Dominic Studer mit Siegtreffer gegen die Hornets

Im zweiten Saisonspiel gewinnt Aarau gegen die Hornets aus Moosseedorf knapp und am Schluss glücklich mit 4:3. Captain Dominic Studer deckelt eine Aufholjagd der Hornissen mit dem 4:3 Siegtreffer in der Schlussphase.

Die Aarauer starteten gut in die Partie gegen den zuletzt siegverwöhnten und damit mental gestärkten Aufsteiger aus Moosseedorf. Es entwickelte sich rasch eine muntere Unihockeypartie, in welcher beide Mannschaften engagiert auftraten. Aarau behielt im ersten Drittel ein Chancenplus, vor allem hatte man mehr Abschlüsse als der Gast zu verzeichnen. Es resultierte denn auch eine 2:0-Führung nach Toren von Noel Neeser (nach schöner Vorarbeit von Levin Röthlisberger) und Marco Stoltenberg, der eine sehenswerte Freistossvariante über Dominic Studer und Dominic Oehler erfolgreich abschliessen konnte. Im Mittelabschnitt blieb das Geschehen ausgeglichen, Aarau vermochte aber nicht mehr so viele Chancen zu kreieren. Immerhin fing Rafael Hug einen Gästeangriff in der Mittelzone ab, schaltete schnell um und legte mustergültig auf für Tobias Wullschleger, der auf 3:0 erhöhte. Im Schlussabschnitt wurde Aarau dann zu passiv, was auch an der Steigerung im Spiel der Hornets lag. Die Gäste dominierten nun das Geschehen und waren besser, die Adler selber gaben den eigenen Ballbesitz viel zu rasch wieder her. Sukzessive wurden die Anstrengungen der Berner belohnt, bis in der 55. Minute der verdiente Ausgleich fiel. Nun reagierten die Hausherren wieder, stellten ihrerseits auf zwei Linien um und versuchten wieder mehr fürs Spiel zu tun. Dies gelang, Dominic Studer erzielte in der 58. Minute aus der Distanz den Siegtreffer.

Insgesamt gewann Aarau diese Partie letztlich etwas glücklich, nachdem man es verpasst hatte, in den ersten 40 Minuten resultatmässig für deutlichere Verhältnisse zu sorgen. Aus Aarauer Perspektive war es ein gefälliges 1. Liga-Spiel, fair, temporeich, mit ein paar sehenswerten Aktionen, einer tollen Aufholjagd der Hornets und dem letztlich glücklichen Ende für Aarau. In der Summe sind die Adler mit diesem Sieg gut bedient, werden aber damit auch entschädigt für die Niederlage zum Saisonauftakt in Schwarzenbach. Zufrieden war die Trainercrew erneut mit der hohen Disziplin und der Tatsache, dass praktisch über die ganze Spielzeit drei Linien eingesetzt und vielen jungen Spielern Einsatzzeit gegeben werden konnte. Am nächsten Wochenende reisen die Aarauer zum Leader und Absteiger aus der NLB, Unihockey Langenthal, ehe am Sonntagabend das Derby zuhause gegen Baden ansteht.

Team Aarau – Hornets R.Moosseedorf Worblental 4:3 (2:0, 1:0, 1:3); Schachenhalle, Aarau. 100 Zuschauer. SR Gosende/Spirig. Tore: 10. N. Neeser (L. Röthlisberger) 1:0. 15. M. Stoltenberg (D. Oehler) 2:0. 27. T. Wullschleger (R. Hug) 3:0. 47. M. Coray 3:1. 48. T. Zürcher (J. Willi) 3:2. 55. J. Willi (T. Zürcher) 3:3. 58. D. Studer (M. Kull) 4:3.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Team Aarau. 2mal 2 Minuten gegen Hornets R.Moosseedorf Worblental.

Team Aarau: T. Hunziker; M. Kull, T. Brunschwiler; V. Lacerda, J. Hofmann; L. Röthlisberger, M. Schenk; D. Studer, M. Stoltenberg, D. Oehler; R. Hug, S. Colombo, T. Wullschleger; F. Schwaller, J. Neeser, J. Heller; L. Mäder; J. Frei; O. Schnyder; S. Hertig; F. Brenner.

Hornets Regio: S. Stöckli; S. Heini; E. Fritschi; R. Strahm; T. Zürcher; J. Willi; D. Böhlen; S. Ris; D. Wermuth; S. Oester; M. Hertig; M. Coray; J. Böhlen; F. Spühler; T. Lorch; S. Zünd; R. Frank; P. Christen; E. Köstinger; N. Wälchli; N. Korcher.