Kategorie: Berichte

Aarau schafft in Neuenburg fast eine Überraschung

Aarau verliert nach einem Gegentreffer in der letzten Minute gegen Corcelles-Cormondrèche unglücklich mit 3:4. Florian Kull trifft dabei doppelt, während Marc Schenk einen Strafstoss zum zwischenzeitlichen 1:1 verwandelt. Fabian Kopp, Laurin Puck und Valentin Gisi aus der U21 kommen zu ihrem ersten Einsatz fürs Fanionteam.

Aufgrund einer langen Absenzenliste von bewährten Stammkräften reisten die Adler mit vielen U21-Akteuren nach Neuenburg. Dabei schlugen sie sich durchaus wacker, standen in der Defensive sehr solide und setzten offensiv immer wieder Nadelstiche. Gänzlich unnötig musste man nach einem Ballverlust in der Offensive 10 Sekunden vor der ersten Pause noch ein Tor hinnehmen. Im Mitteldrittel glich Marc Schenk per Penalty aus, und die neuerliche Führung für die Westschweizer egalisierte Florian Kull auf Zuspiel von Marco Stoltenberg mit einer fein gespielten Variante im Powerplay. Im Schlussabschnitt trieb der Finne Annti Suoraniemi seine Mannschaft nochmals nach vorne, Corcelles hatte nun klare Spielvorteile und Aarau hatte vermehrt Mühe gegen die schnellen Westschweizer Stürmer. Routinier Luz Mäder im Kasten der Adler hielt aber ein paar Mal magistral und den neuerlichen Rückstand machte Florian Kull nach einem Fehler der Hausherren vor dem eigenen Tor eiskalt wett. Aarau überstand dann eine weitere Druckphase der Neuenburger und kam in der Schlussminute zu einer grossen Chance, welche man kläglich liegen liess, und im Gegenzug kassierte man den vermeidbaren entscheidenden Gegentreffer.

Die Adler bleiben damit auf dem vorletzten Tabellenrang, spielten aber gegen den Tabellenfünten über weite Strecken wacker mit. Einmal mehr wurde eine gute Leistung nicht mit Punkten belohnt, Kleinigkeiten machten in dieser Saison schon so oft den Unterschied und führten letztlich dazu, dass man sich die Playoffs schlicht nicht verdiente. Die jungen Spieler aus der U21 machten alle eine gute Partie, vor allem Luca Bertschi konnte sich in der Offensive immer wieder in Szene setzen. In einer Woche steht das letzte Spiel der Qualifikation an. Aarau empfängt zuhause Eggiwil, am Sonntagabend, 09.02.2025, 19.30 Uhr in der Turnhalle Bläuen in Erlinsbach.

Corcelles-Cormondrèche – Team Aarau 4:3 (1:0, 1:2, 2:1); Complexe Maladière-La Riveraine, Neuchâtel. SR Jörg/Würger. Tore: 20. E. Farron (A. Suoraniemi) 1:0. 23. M. Schenk 1:1. 37. E. Farron (L. Chiffelle) 2:1. 38. F. Kull (M. Stoltenberg) 2:2. 43. A. Suoraniemi (E. Farron) 3:2. 44. F. Kull 3:3. 60. A. Suoraniemi 4:3.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Corcelles-Cormondrèche. 1mal 2 Minuten gegen Team Aarau.

Corcelles-Cormondrèche: R. Beaud; L. Chiffelle; E. Farron; Q. Jaquiéry; I. Locher; T. Hunkeler; Y. Fleury; N. Zanini; I. Mougin; J. Mora; F. Bataini; F. Billod; J. Guggisberg; J. Bex; A. Suoraniemi; T. Bossy; L. Rérat; J. Huther; T. Basset.

Team Aarau: L. Mäder; V. Lacerda, N. Keller; M. Schenk, L. Röthlisberger; M. Kull, Y. Walker; O. Meyer, M. Stoltenberg, B. Brändli; N. Schibli, L. Puck, L. Güdel; S. Colombo, L. Bertschi, F. Kull; F. Lombardi; F. Kopp; V. Gisi.

Damen 2 | Erste „volle“ Rückrunde

Bericht über die Spiele in Ruswil vom 26.01.2025

Aufgrund der aktuellen Schulferien hatten wir beim Spiel in Ruswil nur zwei Blöcke zur Verfügung, jeweils mit sechs Feldspielerinnen und einer Torhüterin. Trotz dieser Einschränkungen reisten wir voller Vorfreude und Optimismus an, um unser Bestes zu geben.

Erstes Spiel: Team Aarau gegen UHC Basel United
Im ersten Spiel traten wir gegen das Team UHC Basel United an. Wir starteten positiv in die Partie und hatten in beiden Hälften guten Ballbesitz. Das Spiel war fair und ausgeglichen. In der 10. Spielminute erzielte Helen mit einem schönen Rückhand-Tor das 1:2 für uns. Fünf Minuten später gelang Anouk das 2:3, was uns weiter anspornte. Doch ab diesem Zeitpunkt drehten die Basler auf und erzielten Tor um Tor. Nach der Pause konnte Julie mit einem weiteren Rückhand-Tor ins „Engeli“ das Ergebnis auf 3:7 verkürzen. Nur zwei Minuten später erzielte Anouk das 4:7, doch leider reichte dieses Ergebnis nicht aus, um das Spiel noch zu drehen. Trotz der 4:8 Niederlage waren wir mit unserer Leistung zufrieden, da wir bis zum Schluss kämpften und alles gaben.

Zweites Spiel: Team Aarau gegen UHC JW Sursee 86
Im zweiten Spiel trafen wir auf das Team UHC JW Sursee 86. Leider mussten wir ohne Nadine spielen, wodurch wir nur noch mit fünf Feldspielerinnen auf dem Feld standen. Julie übernahm die Torhüterposition und spielte als unsere zweite Torhüterin. Wir hielten in den ersten zehn Minuten defensiv gut dagegen, doch nach diesen zehn Minuten nahm Sursee das Heft in die Hand und erzielte Tor um Tor. In der 25. Minute gelang Andrea, nach einem schönen Pass von Helen, das einzige Tor für unser Team zum 1:7. Im weiteren Verlauf des Spiels wurde uns zunehmend bewusst, dass unsere Kräfte schwanden, und trotz des hohen Rückstands kämpften wir weiter. Leider endete das Spiel mit einem Resultat von  1:14, doch wir waren stolz auf unsere kämpferische Leistung und darauf, dass wir uns gegenseitig unterstützten und bis zum Schluss nie aufgaben.

Fazit
Obwohl wir beide Spiele verloren haben, sind wir stolz auf unsere Teamleistung. Besonders in schwierigen Momenten haben wir zusammengehalten und bis zum Ende alles gegeben. Wir gehen mit einem positiven Gefühl aus diesen Spielen und wissen, dass wir als Team weiterwachsen können. 😊

Aarau verliert ein intensives Spiel gegen die Hornes in der Verlängerung

Das Team Aarau vermag in einer intensiv geführten Partie eine 2:0 Führung nicht über die Zeit zu bringen und verliert etwas unglücklich in der Verlängerung. Lars Güdel und Matthias Kull treffen für die Adler.

Von Beginn an war die Partie zwischen Aarau und den Hornets intensiv. Die Bernern hatten insgesamt etwas mehr Power und nützten die gewährte Härte aus. Aarau wehrte sich nach Kräften und konnte im Mittelabschnitt dank einem Doppelschlag durch Lars Güdel und Matthias Kull mit 2:0 vorlegen. Dieser Vorsprung war eher etwas schmeichelhaft, hatten die Gäste insgesamt doch etwas mehr Ballbesitz. Zwei Gegentore der eher unnötigen Art brachten die Hornets ins Spiel zurück und in der Verlängerung holten sie sich nach einem erneut schön gespielten Freistoss in Überzahl den Extrapunkt. Aarau hatte zuvor Pech, Olivier Meyer traf noch in der regulären Spielzeit zuerst das Lattenkreuz und in der Verlängerung den Pfosten. Wieder wäre für die Adler ein Sieg möglich gewesen, gestohlen haben die Hornets die Punkte aber nicht, insgesamt waren sie die bessere Mannschaft an diesem Abend.

Mit dieser Niederlage rutschen die Adler auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Die direkten Gegner haben an diesem Doppelspielwochenende alle auch gepunktet, so nützen den Aarauern die 4 geholten Punkten aus den beiden Heimspielen gegen Aigle und Hornets nur bedingt etwas. In einer Woche steht zudem das schwierige Auswärtsspiel in Neuenburg gegen Corcelles an.

Team Aarau – Hornets R.Moosseedorf Worblental 2:3 n.V. (0:0, 2:0, 0:2, 0:1); Schachenhalle, Aarau. 60 Zuschauer. SR Cretton/Zuber. Tore: 39. L. Güdel (N. Schibli) 1:0. 39. M. Kull (M. Stoltenberg) 2:0. 44. T. Lorch (J. Böhlen) 2:1. 50. S. Zünd (L. Muralt) 2:2. 64. D. Wermuth (R. Strahm; Ausschluss M. Stoltenberg) 2:3.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Team Aarau. 1mal 2 Minuten gegen Hornets R.Moosseedorf Worblental.

Team Aarau: L. Mäder; V. Lacerda, J. Romanowski; M. Schenk, L. Röthlisberger; M. Kull, Y. Walker; R. Hug, M. Stoltenberg, N. Keller; F. Schwaller, N. Schibli, L. Güdel; O. Meyer, M. Maurer, F. Kull; F. Lombardi.

Hornets Regio: S. Stöckli; N. Satsukevich; R. Strahm; J. Willi; J. Wyss; S. Ris; D. Wermuth; X. Schneider; J. Hachen; T. Lorch; S. Zünd; Y. Wendelspiess; P. Christen; S. Aeschlimann; L. Muralt; N. Kocher; F. Spühler; N. Waelchli; J. Böhlen.

Herren 2 | Zurück in die Erfolgsspur

Die Skiferien stehen an im westlichen Aargau und die Verletzungshexe sowie andere Gründe waren erneut dafür verantwortlich, dass man mit „nur“ drei Linien zum nächsten Meisterschaftsspiel angetreten ist. Am Sonntagmittag konnte man ins nahegelegene Reinach AG reisen, um ein wiederum schweres Spiel zu bestreiten. Gegner war kein geringeren Widersacher, als der Turnverein aus Oberwil BL. In der Tabelle lagen die Baselbieter deutlich vor den Adlern auf Rang zwei. Um seitens der Aarauer wieder etwas Ruhe reinzubringen und den Abstand zum Strich zu erhöhen, waren Punkte fast schon Pflicht. Oberwil schien personaltechnisch ähnliche Probleme wie Aarau zu haben. Sie brachten keine drei Linien aufs Matchblatt.

Eher ungewohnt starteten die Adler in die Partie. Zielstrebig, sehr präsent und von Anfang an in den Zweikämpfen. Man wusste, dass die Baselbieter über individuelle Klasse und vor allem über ein schnelles Umschaltspiel verfügen. Doch ein Fehler im Aufbau der Oberwiler nutzte Captain Waser eiskalt aus. Den abgefangenen Ball versenkte er schon nach 70 Sekunden gekonnt im langen Eck. Ein Start nach Mass. Und ein Grossteil der 17 Zuschauer sollte bald noch deutlich entzückter sein. Der dritte Block der Aarauer überforderte die Baselbieter Abwehrreihen wiederholt. Die immer aufopfernd kämpfenden Graf und Hochuli belohnten sich mit je zwei Scorerpunkten und das innerhalb von 11 Minuten. Zuerst war es Hochuli, der mustergültig Graf anspielte und dieser verwertete. Anschliessend ging der Ball den umgekehrten Weg. Die Aarauer waren heiss. Ob dies der Grund war, warum der Feueralarm ausgelöst wurde oder ob es an den Ultras Montagnolo und Hürzeler lag, die auf der Tribüne einheizten, konnte nicht abschliessend geklärt werden. 3:0 zur ersten Pause war aus Aarauer Sicht sehr komfortabel, täuscht aber etwas über die Kräfteverhältnisse hinweg.

Und das zeigte sich dann in Abschnitt zwei. Das Spiel wurde von Oberwil nun zielstrebiger nach Vorne gestaltet. Aarau liess viel zu oft die lösungsorientierten Angriffe vermissen und das 3:1 war die logische Konsequenz. Das Spiel plätscherte teilweise etwas vor sich hin. Bis, während einem nicht zwingenden Angriff, Clémençon sich ein Herz fasste und mit seinem Schuss den Torhüter erwischte und der Ball zur erneuten Dreitoreführung im Netz zappelte. Der Pass kam von Captain Waser.

In der Kabine war man sich seitens der Adler vor dem letzten Drittel einig: Der Sieg muss eingefahren werden. Dieses Mal will man die harte Arbeit der letzten Wochen in drei Punkte ummünzen. Gesagt, nicht getan. Die Baselbieter powerten und kamen, verständlicherweise mit viel Druck zurück in die Partie. Früh erzielten sie ihren zweiten Treffer. Bei den Aarauern war dies die schwächste Phase des Spiels. Nach vorne liess man die Tugenden vom ersten Drittel vermissen und hinten verteidigte man auch nicht immer konsequent. Der Gipfel war dann ein Penalty für den TV Oberwil, wegen einem Stockvergehen vor dem Tor der Aarauer. Im Tor der Adler war aber an diesem Tag Fabian Heimgartner. „Heimi“ machte ein hervorragendes Spiel und vereitelte nicht nur diesen Penalty der Baselbieter, er war auch sonst ein grosser Rückhalt für die Mannschaft. Spielertrainer Clémençon hielt dann die notwendige lautstarke Standpauke, was durchaus Wirkung zeigte. Janosch Brühlmeier sah den freistehenden Hurter, der den Ball diskussionslos in die Maschen haute zum 5:2. Oberwil liess sich aber nicht abschütteln und mit einer sehenswerten Einzelaktion erzielten sie per Buebetrickli den 5:3 Anschluss. Es wurde also wieder spannend und rund drei Minuten vor dem Ende ersetzte Oberwil ihren Torwart durch den sechsten Feldspieler. Aarau verteidigte nun leidenschaftlich und hatte die Chance zum Tor bei einem Tempogegenstoss. Da wurde Clémençon, das muss man gesehen haben, richtiggehend gefällt. Die Schiris gaben nach leichtem Zögern den Penalty. Für diese Aufgabe kann es nur einen geben in den Reihen der Aarauer. Captain Waser machte es besser als sein Kontrahent zuvor und verwertete eiskalt, wie sehenswert, zum 6:3. Mit drei Skorerpunkten unterstrich der Mann mit der Binde seine bärenstarke Leistung. Böse Zungen behaupten, dass liege einzig und alleine an seiner neuen Kurzhaarfrisur. Das Spiel war gelaufen und die restlichen wenigen Sekunden an Spielzeit waren eine Randnotiz.

Das Team Aarau Herren II erkämpft sich gegen den Tabellenzweiten drei enorm wichtige Punkte und klettert damit um einen Rang auf Position 6 in der Tabelle. Am Samstag, 8. Februar 2025 trifft man beim nächsten Spiel auf das drittplatzierte Virtus Wohlen, welches nur gerade zwei Punkte mehr auf dem Konto hat.

Team Aarau II – TV Oberwil 6:3 (3:0 / 1:1 / 2:2)
Sonntag, 26.01.2025 14.30 Uhr; Pfrundmatt, Reinach AG; 17 Zuschauer; SR P. Rosengren / C. Gubser

Für das Team Aarau im Einsatz: Heimgartner (G), C. Keller (G), Balz, Brühlmeier J. (0/1), Clémençon (1/0), Graf (1/1), Gros, Heller, Hertig, Hochuli (1/1), Hurter (1/0), Kohler, Maurer, Kurzen, Schönleber, Stark, Waser (C) (2/1)
Strafen: 0x 2 Minuten gegen Team Aarau II; 0x 2 Minuten gegen TV Oberwil
Das Team wurde betreut durch: Balz, Clémençon, Puck

Bericht: D. Puck

Knapper Heimsieg gegen Aigle bringt weitere drei Punkte

Aarau zeigt gegen den starken Aufsteiger aus Aigle eine geschlossene Mannschaftsleistung, verteidigt einen knappen Vorsprung aus einer clever gespielten Startphase und siegt 5:4. Florian Kull und Benjamin Brändli buchen je eine Doublette.

In der Kasernenhalle begannen die Hausherren sehr konzentriert gegen die Waadtländer aus Aigle. Die gefährlichen Drehschüsse der Westschweizer wurden durch die Defensive gut entschärft und in der zweiten Minute erwischte Silvan Colombo den Gästehüter halbhoch zur Aarauer Führung. Nach 10 Minuten tankte sich Florian Kull entschlossen aus der Mittelzone in den Abschluss und erzielte das 2:0. Benjamin Brändli legte eine Zeigerumdrehung später nach schönem Zuspiel von Marco Stoltenberg mit dem 3:0 nach. Danach suchte Aigle gnadenlos die Abschlüsse, besetzte wiederholt den Aarauer Schutzraum und reüssierte auch aus dieser Position zuerst zum 1:3 und kurz darauf zum 2:3. Im Mitteldrittel vermochte Aarau das Spiel wieder ausgeglichener zu gestalten, Beni Brändli wurde von Marco Stoltenberg auf den Weg geschickt und schob gekonnt am Schlussmann von Aigle vorbei zum 4:2. Den Gästen gelang noch der Anschlusstreffer, die Adler verteidigten sich wacker, aber mussten sich für den Schlussabschnitt etwas einfallen lassen, wollte man die drei Punkte behalten. Tatsächlich drehten sie nach der zweiten Pause etwas auf, liessen zwar erneut eine Überzahlsituation aus, konnten sich aber immer wieder ums Gästetor festzusetzen. Florian Kull gelang schliesslich der wichtige Treffer zum 5:3, mehr als zum Anschlusstor und einen Lattenschuss reichte es dem starken Aufsteiger aus der Westschweiz nicht mehr. Das in der Vorrunde so schmerzlich vermisste Quäntchen Glück hatten die Hausherren für einmal auf ihrer Seite und fuhren damit die nächsten drei Punkte ein.

Aarau schaffte damit nach dem Auswärtserfolg bei Schüpbach die nächste Überraschung, dies erneut dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Die Verteidiger nahmen die Zweikämpfe konsequent an und spielten gegen sehr aufsässige und spielerfahrene Gäste zügig nach vorne. Die Stürmer erarbeiteten sich vor allem in der Startphase sehr viele Chancen, hatten danach aber gegen die hart aufspielenden Waadtländer Verteidiger oft hartes Brot zu essen. Bereits am Folgetag, Sonntag, 26. Januar 2025, spielt Aarau wieder zu hause und empfängt die Hornets Moosseedorf um 19.00 Uhr in der Schachenhalle.

Team Aarau – Eagles UHC-Aigle 5:4 (3:2, 1:1, 1:1); Militärhalle Waffenplatz Aarau, Aarau. 40 Zuschauer. SR Castillo/Posse. Tore: 2. S. Colombo 1:0. 10. F. Kull (D. Studer) 2:0. 11. B. Brändli (M. Stoltenberg) 3:0. 14. V. Krailiger 3:1. 19. J. Jimenez (T. Wickart) 3:2. 21. B. Brändli (M. Stoltenberg) 4:2. 32. F. Pousaz (T. Wickart) 4:3. 47. F. Kull (D. Studer) 5:3. 56. J. Salgat 5:4.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Team Aarau. 3mal 2 Minuten gegen Eagles UHC-Aigle.

Team Aarau: L. Mäder; R. Hug, V. Lacerda; L. Röthlisberger (ab 43. N. Keller), M. Schenk; M. Kull, Y. Walker; M. Stoltenberg, O. Meyer, B. Brändli; F. Schwaller, N. Schibli (ab 30. N. Neeser), L. Güdel; D. Studer, S. Colombo, F. Kull; F. Heimgartner; J. Romanowski; D. Oehler.

Eagles UHC-Aigle: B. Noël; C. Etienne; V. Krailinger; B. Rüegg; B. Chessex; J. Salgat; M. Comte; R. Salgat; N. Ellès; T. Wickart; N. Feusier; T. Feusier; L. Strasser; F. Pousaz; J. Jimenez; B. Humery; A. Jéquier.

Aarau überzeugt in Zollbrück und holt drei Punkte gegen Schüpbach

Aarau reagiert nach dem fehlerhaften Auftritt gegen Zug vor Wochenfrist auswärts bei Schüpbach mit einer engagierten und konzentrierten Mannschaftsleistung und siegt überraschend mit 3:2. Captain Dominic Studer trifft zweimal, Olivier Meyer gelingt im Schlussdrittel nach einer herrlichen Ballstafette der wichtige dritte Adler Treffer. Zum ersten Mal besiegt Aarau damit das Fanionteam von Schüpbach.

Von Beginn an waren die Aarauer die gedankenschnellere Mannschaft, vermochten aber aus einem überzeugenden Startdrittel zu wenig Zählbares mitzunehmen. Einzig Dominic Studer auf Zuspiel von Matthias Kull bezwang den Emmentaler Torhüter, der sich an diesem Abend alles andere als wie ein löchriger Emmentaler Käse präsentierte; er hielt seine Farben vor allem in den ersten 20 Minuten mit teils spektakulären Paraden im Spiel. Im Mitteldrittel vermochten die Hausherren das Tempo zu erhöhen und glichen rasch aus. Aarau reagierte eine Zeigerumdrehung später, als man entschlossen konterte und Florian Kull den frei stehenden Dominic Studer bediente, der die Führung für die Adler wieder herstellte. Weitere Tore fielen in einem ausgeglichenen Mitteldrittel nicht mehr. Im Schlussabschnitt hatten beide Teams weitere Offensivaktionen, wobei Aarau weniger fehleranfällig wirkte. Nach dem 3:1 durch Olivier Meyer nach einem schönen Angriff über Marco Stoltenberg gelang den Gastgebern noch der Anschlusstreffer, mehr dann aber auch nicht. Aarau siegte damit zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte gegen das Traditionsteam von Schüpbach, das seit sehr vielen Jahren in der 1. Liga und oft auch höher oben spielte.

Damit schafften die Adler den Turnaround nach dem dürftigen Auftritt gegen die Zuger Highlands. Die Mannschaft spielte solidarisch und engagiert nach vorne, blockte hinten einige Abschlüsse der Emmentaler und konnte wieder auf eine gefestigte Defensive zählen. In einer Woche gilt es vor eigenem Publikum gegen Aigle und die Hornets Moosseedorf nachzulegen und den Schwung mitzunehmen. Am Samstag um 16.00 Uhr ist das Spiel in der Kasernenhalle gegen Aigle, am Sonntagabend um 19.00 Uhr in der Schachenhalle gegen die Hornets.

Unihockey Schüpbach – Team Aarau 2:3 (0:1, 1:1, 1:1); Ballsporthalle Oberemmental (BOE), Zollbrück. 101 Zuschauer. SR Jörg/Müller. Tore: 10. D. Studer (M. Kull) 0:1. 22. S. Ruch (S. Lesko) 1:1. 23. D. Studer (F. Kull) 1:2. 44. O. Meyer (M. Stoltenberg) 1:3. 49. F. Stettler 2:3.

Strafen: keine Strafen. keine Strafen.

Unihockey Schüpbach: A. Stucki; S. Ruch; M. Fankhauser; N. Müller; M. Wälchli; F. Megert; M. Schwarz; G. Sterchi; P. Zaugg; S. Kohler; L. Amstutz; B. Sommer; F. Stettler; G. Christen; F. Salzmann; J. Bucher; N. von Gunten; N. Zürcher; S. Lesko; N. Bracher; G. Erhard; N. Grossenbacher.

Team Aarau: L. Mäder; M. Maurer, V. Lacerda; M. Schenk, L. Röthlisberger; M. Kull, Y. Walker; M. Stoltenberg, O. Meyer, B. Brändli; F. Schwaller, N. Schibli, L. Güdel; D. Studer, S. Colombo, F. Kull; F. Heimgartner; J. Romanowski; J. Drees; D. Oehler; N. Keller.

 

Herren 2 | Den Leader gefordert

Nach der Weihnachtspause ging es nahtlos weiter für die zweite Garde der Herren vom Team Aarau. Nach der Niederlage im Derby gegen Reinach, wollte man auf die Erfolgsspur zurückkehren. Jedoch war der Gegner kein anderer als der aktuelle Leader, UHC Basel United. Gegen die Basler hatte man in der Hinrunde, an gleicher Wirkungsstätte, knapp verloren. Die Aarauer gingen mit einer grossen Hypothek in die Partie. Es galt sehr viele Abwesende zu kompensieren, aus verschiedenen Gründen. Die aktuelle Grippewelle war da mitunter nicht hilfreich.

Die 14 Feldspieler und Torhüter Hunziker mussten sich eines sicherlich nicht vorwerfen lassen: mangelnden Einsatz. Die erwartet hart geführten Zweikämpfe wurden angenommen. Man war wach, agil und aufopferungsvoll. Um mit drei Linien spielen zu können, leisteten mehrere Spieler Doppeleinsätze. Im ersten Drittel begegneten sich die Mannchaften in jeglicher Hinsicht auf Augenhöhe. Basel setzte mit dem 0:1 eine erste Duftnote und liess ihre technische Klasse aufblitzen. Zwei Minuten später konnten die Aarauer aber egalisieren, indem Clémençon Mischa Brühlmeier lancierte und dieser den Ball im Tor versenkte.

Im zweiten Drittel gingen die Adler früh in Führung. Graf verwertete im Slot sehenswert auf Pass von Kalt. Die Aarauer kassierten daraufhin die 2. Strafe im Spiel. Die anschliessende Überzahl nutzten die Mannschaft vom Rheinknie zum 2:2 Ausgleich. An dieser Stelle sei erwähnt, dass bei zwei sehr körperbetont spielenden Teams, Strafen durchaus vorkommen und die Unparteiischen diese aussprechen sollen. Insgesamt gelang es dem Schiriduo aber nicht, Ruhe ins Spiel zu bringen. Es wurde äusserst freizügig laufen gelassen. Dass am Schluss alle Strafen auf das Konto der Aarauer gingen, könnte man als „wenig clever“ der Mannschaft auslegen. Oder man kann es auch als mangelndes Fingerspitzengefühl der Schiedsrichter auslegen. Seitens Aarau setzte man aber immer wieder nach und kam so kurz vor Ende des 2. Drittels zur erneuten Führung. Eichenberger belohnte sich für eine sehr engagierte Leistung, der vom ewigwirbligen Kurzen bedient wurde.

Nicht wie gegen Reinach vor der Weihnachtspause, wollte man im letzten Drittel den Vorsprung behalten und die drei Punkte einfahren. Aber: „leider nein“. Basel drückte vehement und in der 44. Minute gelang ihnen das 3:3. Das intensive Spiel hätte nun auf beide Seiten kippen können. Leider aus Sicht der Aarauer auf die falsche. Eineinhalb Minuten vor Schlus gelang den Baslern die Führung. Alles nach vorne zu werfen und Hunziker für einen sechsten Feldspieler zu ersetzen, war nicht mit Erfolg gekrönt. Basel erzielte den 3:5 Endstand mit einem Abschluss ins leere Aarauer Tor.

Was bleibt ist wieder die Erkenntnis, dass man sehr gut gearbeitet hat. Sogar mit dem Leader, unter widrigen Umständen, mithalten zu können. Kann man sich damit etwas kaufen? Nein und zudem gibt es dafür auch keine Punkte mit einer hervorragenden B-Note. Aarau findet sich nun auf dem zweitletzten Tabellenplatz wieder. Am 26. Januar steht das nächste Spiel an, gegen den zweitplatzierten TV Oberwil. Den Turnern will man die Punkt abnehmen, bedingungslos.

Team Aarau II – UHC Basel United 3:5 (1:1 / 2:1 / 0:3)
Samstag, 11.01.2025 14.30 Uhr; Junkholz, Wohlen AG; 23 Zuschauer; SR D. Epp / B. Lind

Für das Team Aarau im Einsatz: Hunziker (G), Balz, Brühlmeier M (1/0)., Brunschwiler, Clémençon (0/1), Eichenberger (1/0), Graf (1/0), Gros, Hertig, Hochuli, Kalt (0/1), Kurzen (0/1), Schönleber, Stark, Waser (C)
Strafen: 3x 2 Minuten gegen Team Aarau II; 0x 2 Minuten gegen UHC Basel United
Das Team wurde betreut durch: Balz, Clémençon, Puck

Bericht: D. Puck

Diskussionslose Niederlage gegen die Zuger Highlands

Aarau gerät gegen die Zuger Highlands bereits in der 2. Minute in Rückstand und vermag punkto Qualität mit dem Gast nicht mitzuhalten. Das Bemühen um Anschluss ist vorhanden, aber den Adlern gelingt an diesem Abend praktisch nichts, während Zug effizient und clever einen deutlichen Sieg einfährt.

Dass man gegen die defensiv sehr soliden Zuger Highlands, die mit schnellem Umschaltspiel auch offensiv gefährlich sind, nicht in Rückstand geraten sollte, war bekannt. Aber Aarau erwischte einen pomadigen Start, vergab in der 1. Minute eine sehr gute Kontergelegenheit auf nonchalante Art und Weise, um wenige Sekunden später in der eigenen Zone nach einem individuellen Fehler prompt in Rückstand zu geraten. So zeigte sich der ganze Abend: Aarau spielte bemüht, brachte die geforderte Energie und Gedankenschnelligkeit jedoch nie aufs Feld. Zudem fehlte der direkte Zug auf des Gegners Tor während 60 Minuten und auch in den Zweikämpfen waren die Innerschweizer klar bissigere Mannschaft. Der Gast aus Zug nutzte die sich bietenden Freiräume und zeigte sich im Abschluss sehr effizient. Bald hiess es 0:3 aus Adlersicht, Silvan Colombo vermochte für kurze Zeit mit dem einzigen Treffer des Heimteams etwas Hoffnung zurückzubringen. Danach zog Zug auf 7:1 davon; Aarau wechselte und pröbelte, alles half nichts. Ein Abend zum Vergessen.

In einer Woche haben die Aarauer die Möglichkeit, den Tritt wieder zu finden. Die Aufgabe ist auswärts in Schüpbach allerdings denkbar schwierig. Das Traditionsteam mit NLB-Vergangenheit hat gegen Aarau noch nie einen Punkt abgegeben.

Team Aarau – Zuger Highlands 1:7 (1:3, 0:4, 0:0); Schachenhalle, Aarau. SR Häusler/Isler. Tore: 2. J. Hess (S. Niederberger) 0:1. 13. D. Meier (A. Flütsch) 0:2. 14. M. Ramseyer (D. Uhr) 0:3. 15. S. Colombo (F. Kull) 1:3. 22. F. Hess 1:4. 25. M. Ramseyer (M. Furger) 1:5. 27. M. Hürlimann (D. Meier) 1:6. 32. M. Ramseyer (D. Uhr) 1:7.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Team Aarau. 2mal 2 Minuten gegen Zuger Highlands.

Team Aarau: L. Mäder; V. Lacerda, R. Hug; M. Schenk, N. Keller; M. Kull, Y. Walker; O. Meier, M. Stoltenberg, B. Brändli; N. Neeser, F. Schwaller, L. Güdel; D. Studer, S. Colombo, F. Kull; M. Maurer; L. Röthlisberger; D. Oehler; J. Romanowski; N. Schibli; F. Heimgartner.

Zuger Highlands: F. Bär; J. Hess; M. Ramseyer; M. Furger; D. Meier; D. Uhr; S. Niederberger; R. Flütsch; A. Flütsch; D. Hess; R. Berweger; T. Iten; F. Schumacher; M. Hürlimann; T. Schenkel; L. Nussbaumer; F. Meier; R. Käser; T. Ottiger.

Vorweihnachtlicher Auswärtssieg in Bern

Olivier Meyer, Silvan Colombo und Florian Kull treffen gegen die Bern Capitals alle doppelt und bescheren Aarau den zweiten Sieg in Folge. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte kommt das Team Aarau damit auswärts gegen die Bern Capitals zu Punkten und schafft damit den Anschluss ans hintere Tabellenmittelfeld.

Die Mannen vom Traditionsverein Bern Capitals zelebrierten ihre Schussgewalt bereits lautstark beim Einspielen und demonstrierten damit unmissverständlich, dass sie vor Weihnachten ihrem Anspruch auf eine Playoff-Teilnahme gerecht werden wollten. Mit Bern und Aarau trafen zwei der Mannschaften aufeinander, die zwar meist nicht viele Tore zulassen, offensiv aber die schwächsten Teams der Liga stellen. Dies gestaltete sich in dieser Partie für einmal etwas anders. In der 5. Minute bereits enteilte den Bundeshauptstädtern aber Florian Kull, der von Keeper Luz Mäder mit einem seiner Laser-Auswürfe bedient wurde, den Berner Goalie umkurvte und für Aarau die Führung erzielte. Die Hausherren liessen sich nicht beirren und drückten dem Spiel fortan den Stempel auf. Aarau verteidigte zwar leidenschaftlich, war im eins gegen eins aber zu oft pomadig, zu wenig resolut und liess bis zur 17. Minute aus wenig zwingenden Situationen gleich drei Gegentore zu. Vor allem gegen die Paradelinie der Bundeshauptstädter um den ehemaligen Nationalmannschaftsverteidiger Luca Graf bekundete Aarau immer wieder Mühe. Immerhin reüssierte Olivier Meyer wenige Sekunden vor der Pause nach einem Zuspiel von Dominic Oehler bei einem Gästekonter mit dem Anschlusstreffer. Diesen Schwung nahmen die Adler ins Mitteldrittel mit. In der 22. Minute egalisierte Silvan Colombo nach einer schönen Ballstafette über mehrere Stationen auf Zuspiel des blendend aufgelegten Florian Kull zum 3:3. Bern übernahm zwar dann wieder das Spieldiktat und bekundete an diesem späten Sonntagnachmittag mit zwei Schüssen an die Torumrahmung auch Pech, Aarau war in der eigenen Zone nun aber auch aggressiver und in den Zweikämpfen stärker unterwegs und verdiente sich damit auch die nötige Portion Glück, die in dieser Saison bei den knappen Niederlagen auch gegen die Topteams der Liga so oft gefehlt hatte. Routinier Marco Stoltenberg brachte Aarau entgegen dem Spielverlauf mit einem Drehschuss – wieder nach Vorarbeit von Dominic Oehler – kurz nach Spielmitte zum zweiten Mal in Front. In Überzahl erhöhte Florian Kull nach Zuspiel von Rafael Hug gar auf 5:3. Die Berner nutzten dann ihrerseits eine Powerplaymöglichkeit, aber Silvan Colombo erhöhte wiederum wenige Sekunden vor der Pausensirene nach einem weiteren sehenswerten Angriff und auf Pass von Florian Kull auf 6:4. Olivier Meyer war im Schlussdrittel mit einem seiner Drehschüsse erfolgreich, dann aber verkürzten die Hausherren mit zwei Toren auf 6:7. Aarau liess seinerseits einige grosse Chancen auf, sodass es bis zum Ende spannend blieb; Luz Mäder im Aarauer Gehäuse liess sich aber nicht mehr bezwingen und tat seinerseits das Nötige, damit die Adler in Bern zum ersten Mal im fünften Anlauf zu Punkten kamen – dass es gleich deren drei waren, erfreute die Trainercrew der Adler umso mehr.

Aarau feiert damit nach dem Heimsieg gegen Baden just vor Weihnachten nochmals einen Vollerfolg und bessert das bescheidene Punktekonto mit diesen zwei Siegen damit merklich auf. Den Schwung aus den letzten Erfolgen gilt es ins neue Jahr mitzunehmen, wenn die Adler am 11. Januar 2025 um 19.00 Uhr in der Schachenhalle den Tabellenvierten, die Zuger Highlands, empfangen. Gegen Bern sah man vor allem, dass Aarau in der Breite gut aufgestellt ist. Bis kurz vor Schluss spielte man mit drei Linien, in Topform präsentierte sich vor allem der Sturm mit Florian Kull, Olivier Meyer und Silvan Colombo, der während des Spiels gebildet wurde, um mit den beiden anderen Linien die Paradeformation der Berner, die vor allem im Schlussabschnitt sehr, sehr viel Feldzeit bekam, besser in den Griff zu kriegen.

Bern Capitals – Team Aarau 6:7 (3:2, 1:4, 2:1); Sporthalle Moos, Gümligen. 113 Zuschauer. SR Däppen/Tschanz. Tore: 5. F. Kull (L. Mäder) 0:1. 7. S. Kummer (O. Walker) 1:1. 9. O. Walker (L. Graf) 2:1. 17. S. Kummer (O. Walker) 3:1. 20. O. Meyer (D. Oehler) 3:2. 22. S. Colombo (F. Kull) 3:3. 32. M. Stoltenberg (D. Oehler) 3:4. 37. F. Kull (R. Hug, Ausschluss L. Schwab) 3:5. 39. S. Kummer (O. Walker, Ausschluss V. Lacerda) 4:5. 40. S. Colombo (F. Kull) 4:6. 44. O. Meyer (F. Kull) 4:7. 45. S. Kummer (L. Graf) 5:7. 50. S. Wehrli (T. Hansen) 6:7.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Bern Capitals. 1mal 2 Minuten gegen Team Aarau.

Bern Capitals: S. Joost; J. Blaser; L. Graf; N. Kappeler; S. Wehrli; L. Schwab; O. Walker; E. Ninck; F. Knüsel; S. Weissgerber; G. Britt; N. Gaus; S. Hübscher, F. Schertenleib; T. Schütz; P. Pfäffli; T. Hirsbrunner; T. Hansen; J. Hofmann; T. Haering; S. Zürcher.

Team Aarau: L. Mäder; R. Hug. J. Romanowski; M. Schenk, L. Röhtlisberger; M. Kull, Y. Walker; M. Stoltenberg, O. Meyer, D. Oehler; F. Schwaller, N. Neeser, L. Güdel; D. Studer, S. Colombo, F. Kull; F. Lombardi; N. Keller; V. Lacerda; B. Brändli; N. Schibli.