Kategorie: Herren 1 | GF

Tolle Aufholjagd nach verpatztem Start bleibt unbelohnt

Das Team Aarau verliert gegen Unihockey Schüpbach knapp mit 4:6 nach verschlafenem Start und toller Aufholjagd in der Schlussphase. Dominic Studer und Marc Schenk verwerten zwei Penaltys, womit der Penaltyfluch wenigstens gebrochen werden konnte.

Eigentlich wusste man um die Wucht und Abschlussstärke der Schüpbacher. In den Startminuten hatten die Adler dem aber wenig entgegenzusetzen und handelten sich in den ersten Minuten eine kapitale Hypothek in Form eines Zweitore-Rückstands ein. Die Gäste schraubten das Skore noch vor der ersten Pause auf 3:0 und waren diskussionslos die wachere und gefährlichere Mannschaft. Im Mittelabschnitt erspielte sich Aarau zusehends Chancen, hatten vermehrt Ballbesitz und erwachte endlich auch in den Zweikämpfen. Trotzdem waren es die Gäste, die punkto Chancenauswertung den Aarauern viel vormachten und auf 4:0 stellten. Der Anschlusstreffner in der 38. Minute in Form eines verwerteten Penaltys durch Captain Dominic Studer (nachdem Aarau zuletzt 4 Penaltys ungenutzt gelassen hatte) brachte einen Funken Hoffnung ins Spiel der Adler zurück. Als dann aber die Berner nach 3 Minuten im Schlussdrittel auf 5:1 stellten, schien die Partie, die keineswegs mehr so einseitig war, wie das Resultat vermuten liess, gelaufen. In der 48. Minute wurde wieder ein Aarauer vor dem Berner Kasten regelwidrig gestoppt. Den fälligen Penalty verwertete Marc Schenk eiskalt. Aarau war nun definitiv – aber wie sich später zeigen sollte zu spät – im Spiel angekommen, powerte und spielte angetrieben von Routinier Rafi Hug richtig gut. Der unermüdlich anrennende Florian Kull legte zuerst für Dominic Studer und dann für seinen Bruder Matthias Kull auf, beide legten die nötige Entschlossenheit in ihre Abschlüsse und plötzlich hiess es 4:5. Diesen Vorsprung retteten die Gäste über die Zeit und konnten gar noch einen 6. Treffer erzielen und ihrer Favoritenrolle doch noch gerecht werden.

Nach zaghaften 20 Minuten zeigte Aarau zwei gute Drittel, fand aber zu spät zum Toreschiessen, um Schüpbach Punkte abzunehmen. In einer Woche steht eine schwierige Doppelrunde gegen Leader Aigle und die Hornets aus Moosseedorf an. Beide Partien bestreiten die Adler auswärts.

Team Aarau – Unihockey Schüpbach 4:6 (0:3, 1:1, 3:2); Angelrain, Lenzburg. SR Brtka/Derungs.Tore: 3. J . Bucher (M. Schwarz) 0:1. 7. N. Bracher (N. Grossenbacher) 0:2. 15. C. Zaugg (L. Amstutz) 0:3. 30. J. Bucher (L. Amstutz) 0:4. 38. D. Studer 1:4. 43. P. Zaugg (G. Sterchi) 1:5. 48. M. Schenk 2:5. 54. D. Studer (F. Kull) 3:5. 56. M. Kull (F. Kull) 4:5. 60. M. Schwarz (N. Bracher) 4:6.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Team Aarau. 1mal 2 Minuten gegen Unihockey Schüpbach.

Team Aarau: L. Mäder; L. Röthlisberger, R. Hug; J. Suter, J. Romanowski; M. Kull, Y. Walker; M. Maurer, M. Stoltenberg, O. Meyer; N. Neeser, F. Schwaller, L. Güdel; D. Studer, S. Colombo, F. Kull; F. Lombardi; V. Lacerda; N. Keller; B. Brändli; J. Drees; M. Schenk.

Unihockey Schüpbach: A. Stucki; S. Ruch; M. Fankhauser; M. Müller; M. Wälchli; M. Schwarz; G. Sterchi; P. Zaugg; S. Kohler; L. Amstutz; C. Bachofner; C. Zaugg; N. Grossenbacher; J. Bucher; F. Salzmann; G. Christen; N. Rüegsegger; N. Bracher; N. Zürcher.

Magere Kost in Oberägeri

Aarau verliert in einer zähen Partie gegen die Zuger Highlands nach durchzogener Leistung und Abschlussschwäche mit 2:5. Florian Kull in Überzahl und Lars Güdel in der Schlussphase sind die einzigen Aarauer Torschützen.

Wie schon vor Wochenfrist spielten die Aarauer gegen einen an sich stärker besetzten gut mit, hatten über das ganze Spiel immer wieder viel Spielanteile, blieben aber in der individuellen Präzision vieles schuldig und in der Chancenauswertung mangelhaft. Im Unterschied zum Spiel gegen die Bern Capitals sahen die wenigen Zuschauer in Oberägeri aber einen eher lahmen Auftakt und eine nicht allzu schnelle 1.Liga-Partie. Die Gastgeber reüssierten in den ersten beiden Dritteln jeweils vor der Pause und führten nach 40 Minuten 2:0, nicht unverdient, aber auch nicht zwingend aus Sicht der Gäste; die Adler schafften es nämlich zum wiederholten Male nicht, in den guten Spielphasen Zählbares auf die Anzeigetafel zu bringen. Insbesondere nach der ersten Pause hatte Aarau durchaus Chancen, besser ins Spiel zu finden, wirkte plötzlich etwas wacher, baute aber bereits zur Spielmitte wieder etwas ab. Immerhin nutzte man das erste Überzahlspiel in der 44. Minute durch Florian Kull zum Anschlusstreffer. Lange konnte man allerdings nicht auf den Ausgleich hoffen, Zug reüssierte mit einem Sonntagsschuss zum 3:1. In der Folge öffnete Aarau etwas, nahm mehr Risiko und wurde ausgekontert. Das zweite Ehrentor kurz vor Schluss durch Lars Güdel war nurmehr Resultatkosmetik.

Mit der neuerlichen Niederlage verpasst Aarau früh den Anschluss ans Mittelfeld. Wille und Einsatz stimmten über weite Strecken, nur will im Moment wenig gelingen. Symptomatisch, dass die Zuger aus einer nicht optimalen Abschlussposition sehenswert das 3:1 erzielen, während Aarau Sekunden später aus aussichtsreicher Abschlussposition nur die Torlatte trifft. Am nächsten Wochenende empfangen die Adler zuhause wieder eine Mannschaft aus der Spitzengruppe. Mit Schüpbach reist ein Team nach Aarau, das viel Offensivpower mitbringt. Anpfiff ist am Samstag um 19.00 Uhr in der Halle Angelrain in Lenzburg.

Zuger Highlands – Team Aarau 5:2 (1:0, 1:0, 3:2); Sporthalle Hofmatt, Oberägeri. 67 Zuschauer. SR Aregger/Schumacher. Tore: 19. D. Meier (M. Hürlimann) 1:0. 37. S. Niederberger (T. Iten) 2:0. 44. F. Kull (D. Studer) 2:1. 48. S. Niederberger (J. Hess) 3:1. 52. M. Furger (D. Uhr) 4:1. 56. M. Schuler (D. Uhr) 5:1. 59. L. Güdel (N. Neeser) 5:2.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Zuger Highlands. 1mal 2 Minuten gegen Team Aarau.

Zuger Highlands: F. Bär; J. Hess; T. Konrad; M. Furger; D. Meier; D. Uhr; S. Niederberger; R. Flütsch; T. Iten; M. Schuler; L. Hess; F. Schumacher; T. Schenkel; F. Duss; L. Nussbaumer; A. Spreiter; F. Meier; T. Ottiger; Y. Ryserl.

Team Aarau: L. Màder; R. Hug, L. Röthlisberger; J. Suter, M. Schenk; M. Kull, V. Lacerda; M. Maurer, S. Colombo, B. Brändli; F. Schwaller, L. Güdel, D. Oehler; D. Studer, M. Stoltenberg, F. Kull; F. Heimgartner; J. Drees; J. Romanowski; Y. Walker; N. Neeser.

Ärgerliche 3:4-Niederlage gegen Bern

Das Team Aarau verliert ein ordentliches 1.Liga-Spiel gegen Traditionsverein Bern Capitals mit 3:4. Nach toller Aufholjagd schaffen es die Adler nie, das Momentum auf die eigene Seite zu zwingen und unterliegen in einer ausgeglichenen Partie am Schluss auf ärgerliche Weise.

Beide Teams standen von Beginn an gut sortiert in der eigenen Zone und liessen wenig Abschlüsse des Gegners zu. Kurz vor der ersten Pause konnten die Gäste aus Bern in Führung gehen, welche sie in der 23. Minute gar ausbauten. Sekunden nach dem Bully luchste Marco Stoltenberg einem Berner darauf den Ball ab, zog alleine auf das Gästegehäuse und erzielte den Anschlusstreffer. Die Freude währte nicht lange, Bern stellte wieder auf einen Zweitorevorsprung und hätte diesen auch ausbauen können, Aarau war plötzlich nicht mehr gut organisierte in der eigenen Platzhälfte und verzeichnete vor allem viele Ballverluste. Im Abschluss blieb man wie vor Wochenfrist gegen Baden vieles schuldig, bis man in Überzahl agieren durfte. Eine schöne Ballstafette schloss Matthias Kull mit einem sehenswerten Hammer aus der Distanz zum Anschlusstreffer ab. Und Sekunden vor der zweiten Pause fruchtete das Pressing der Aarauer, Olivier Meyer holte hinter dem Berner Tor den Ball und bediente Lars Güdel, der sein erstes Tor fürs Aarauer Fanionteam erzielte. Damit war die Spannung zurück in der Partie; Aarau hätte im Schlussdrittel früh in Führung gehen können, liess aber den 4. Penalty in dieser Saison ungenutzt liegen und verpasste es damit kläglich, das Momentum auf die eigene Seite zu zwingen. So waren es die Berner, die in der 49. Minute abermals in Führung gingen und diesen knappen Vorsprung über die Zeit brachten. Aarau hatte noch Chancen, es fehlten aber wie zuletzt oft die totale Entschlossenheit und Präzision beim Torschuss. Selbst in Unterzahl hatte man zwei Grosschancen, die man ungenutzt liess.

Das Team Aarau findet sich damit unter dem Strich und muss Bern davonziehen lassen. Wieder war die Defensivleistung durchaus gut, der Kampfgeist, die Einsatzbereitschaft waren erneut löblich, aber es fehlt im Moment die Effizienz im Abschluss und die Cleverness in den spielentscheidenden Phasen. In einer Woche treten die Adler auswärts bei den Zuger Highlands an, die aktuell unter den ersten vier der Tabelle liegen und eine sorgenfreie Saison spielen. Klar wurde diese Woche, dass Joël Heller, verletzungsbedingt die ganze Saison verpassen wird. Damit fehlt Aarau ausgerechnet jetzt ein offensiver Aggressivleader.

Team Aarau – Bern Capitals 3:4 (0:1, 3:2, 0:1); Turnhalle Bläuen, Niedererlinsbach. SR Bluzet/Zubler. Tore: 18. N. Kappeler (F. Knüsel) 0:1. 23. F. Schertenleib 0:2. 23. M. Stoltenberg 1:2. 26. F. Knüsel (N. Gaus) 1:3. 38. M. Kull (O. Meyer, Ausschluss E. Ninck) 2:3. 40. L. Güdel (O. Meyer) 3:3. 49. T. Hansen (P. Ritter) 3:4.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Team Aarau. 2mal 2 Minuten gegen Bern Capitals.

Team Aarau: L. Mäder; R. Hug, V. Lacerda; J. Suter, M. Schenk; M. Kull, L. Röthlisberger; D. Studer, S. Colombo, M. Stoltenberg; F. Schwaller, N. Neeser, N. Schibli; O. Meyer, L. Güdel, F. Kull; F. Lombardi; N. Keller; Y. Walker; B. Brändli; J. Drees; D. Oehler.

Bern Capitals: D. Joost; J. Blaser; N. Kappeler; O. Walker; L. Schwab; F. Knüsel; M. Hegg; E. Ninck; N. Gaus; S. Weissgerber; S. Hübscher, G. Britt; P. Pfäffli; P. Ritter; F. Schertenleib; T. Schütz; S. Zürcher; T. Hansen; T. Hirsbrunner; J. Hofmann; M. Dähler.

Zittersieg gegen Wasserschloss

Arg dezimiert erkämpfen sich die Adler in Siggenthal drei wertvolle Punkte. Im letzten Drittel zeigen die Aarauer Moral und reagieren auf den Ausgleich der Badener mit dem Siegtreffer in der 50. Minute durch Captain Dominic Studer.

Beide Mannschaften starteten konzentriert ins Derby vom Sonntagabend, wollten keine Fehler machen und hatten sich viel vorgenommen. Die Gäste aus Aarau hatten etwas mehr Ballbesitz, vermochten aber wie schon gegen Luzern zu wenig zwingende Aktionen herauszuspielen. Wasserschloss hatte die gefährlicheren Abschlüsse. Nach einer schönen Ballstafette konnten die Adler aber just vor der Pause durch Silvan Colombo in Führung gehen; Marco Stoltenberg hatte für ihn ideal aufgelegt. Aarau verteidigte konzentriert weiter, liess nur wenig Badener Offensivaktionen zu, musste aber dem Gegner weiter die gefährlicheren Abschlüsse zugestehen. Immerhin erhöhte Florian Kull auf Zuspiel von Lars Güdel auf 2:0; der Gegner kam aber besser in die Partie, Aarau wirkte zusehends unentschlossen und zögerlich und kassierte folgerichtig vor der Pause den Anschlusstreffer. Im Schlussdrittel wollten die Kantonshauptstädter wieder mehr Abschlüsse kreieren, was anfänglich nur bedingt gelang. Baden reüssierte zuerst mit dem 2:2 und drohte nun das Momentum auf seine Seite zu nehmen. In dieser Situation zeigte das Team Aarau aber mentale Stärke, reagierte seinerseits, konnte an Tempo und Intensität etwas zulegen und das Geschehen wieder um das Badener Tor verlagern. In der 50. Minute brachte Captain Dominic Studer seine Farben nach einem Freistoss auf Zuspiel von Matthias Kull erneut in Führung. Diese Führung gaben die Adler mit grossem Kampfgeist und auch der nötigen Portion Glück über die Runden und sicherten sich damit den ersten Auswärtssieg in der laufenden Meisterschaft. Sorgenfalten verursachten der sportlichen Leitung die verletzungsbedingten Ausfälle von Dominic Studer und Silvan Colombo in der Schlussphase.

„Ein hart erkämpfter Sieg, wir müssten einfach zwei, drei Tore mehr erzielen,“ resümierte Aarau Trainer Daniel Suter. „Wir wussten, dass es eine schwierige und für uns komplizierte Aufgabe wird, gegen Wasserschloss zu punkten, zumal wir uns im Abschluss aktuell sehr schwertun und Wasserschloss nicht unterschätzt werden darf“, ergänzte Co-Trainer Michael Hafner. Letztlich war der Sieg nicht unverdient, insbesondere weil sich die Aarauer in die Partie reinarbeiteten, in der Defensive erneut diszipliniert standen und im Spielaufbau mit der nötigen Geduld agierten. Die Abschlussqualitäten gilt es weiter zu verbessern, gerade nach dem 3:2 hatte man reihenweise gute Möglichkeiten, für eine ruhigere Schlussphase zu sorgen.

Am nächsten Wochenende kommen die Bern Capitals nach Aarau. Die Berner liegen punktgleich mit Aarau im Mittelfeld der Tabelle, schlugen zuletzt aber den Leader Aigle auswärts und zeigen sich im Vergleich zu Vorsaison deutlich stärker. Auf diese Partie hin kehren mit Rafi Hug und Florian Schwaller zwei wichtige Leistungsträger in die Mannschaft zurück. Anpfiff ist am Sonntagabend um 19.00 Uhr in der Turnhalle Bläuen in Niedererlinsbach.

Legion Wasserschloss – Team Aarau 2:3 (0:1, 1:1, 1:1); Go Easy Freizeit und Event AG, Siggenthal Station. SR Aregger/Schumacher. Tore: 19. S. Colombo (M. Stoltenberg) 0:1. 25. F. Kull (L. Güdel) 0:2. 39. D. Bumbacher (R. Saggiorato) 1:2. 42. T. Dauwalder (N. Peterhans) 2:2. 50. D. Studer (M. Kull) 2:3.

Strafen: keine Strafen. keine Strafen.

Legion Wasserschloss: M. Bonadei; L. Meindl; M. Peterhans; R. Saggiorato; D. Jauner; T. Leu; T. Clerc; N. Peterhans; D. Weibel; F. Kohler; M. Strumpf; G. Baumgartner; N. Baumann; D. Bumbacher; A. Cimma; L. Meier; T. De Vries; N. De Santis; C. Trobl; T. Dauwalder; S. Bachmann.

Team Aarau: L. Mäder; S. Colombo, J. Romanowski; M. Schenk, J. Suter; M. Kull, Y. Walker; D. Studer, M. Stoltenberg, B. Brändli; N. Neeser, D. Oehler, N. Schibli; O. Meyer, L. Güdel, F. Kull; F. Lombardi; N. Keller; V. Lacerda.

Vermeidbare Niederlage gegen taktisch kluge Luzerner

Aarau verliert nach zuletzt guten Auftritten gegen Luzern mit 1:3. Dabei vermögen die Adler mit dem Mehr an Ballbesitz wenig Kreatives anzufangen, während Luzern geduldig die Fehler im Aarauer Spiel abwartet und zuschlägt.

Nach einem torlosen Startdrittel, in welchem Aarau bereits Spielvorteile verzeichnen konnte, aber nur wenig Gefahr vor das Tor der Gäste brachte, gingen die Adler im Mittelabschnitt im ersten Überzahlspiel in der 23. Minute durch Dominic Studer nach schönem Zuspiel von Marco Stoltenberg in Führung. Die Luzerner liessen sich nicht aus dem Konzept bringen. Hatten Sie im Startdrittel noch ein Pressing aufgezogen, zogen sie sich im Mittelabschnitt in ihre Hälfte zurück und warteten geduldig. Aarau wusste mit dem Ballbesitz zu wenig anzufangen und in Unterzahl kassierte man tatsächlich auch den Ausgleich. Das Spiel lebte von der Spannung, nach 40 Minuten hiess es 1:1, die wenigen Zuschauer sahen auch nur wenig Torchancen. Umstellungen auf Seiten der Hausherren fruchteten im Schlussdrittel nicht. Luzern überliess in den wenig gefährlichen Zonen den Adlern das Spielgeschehen. Aarau tat sich weiter schwer, gefährliche Abschlüsse zu kreieren. In der 47. Minute fingen die Gäste an der Mittellinie einen Querpass ab und netzten schnörkellos und nicht unverdient zum 2:1 ein. Aarau rannte nun noch engagierter an, kassierte aber einen weiteren Treffer, blieb letztlich zu ideenlos und musste als Verlierer vom Feld.

Damit konnten die Aarauer die guten Leistungen gegen Olten und Konolfingen nicht bestätigen. Will man gegen den neuen Verein Wasserschloss (ein Zusammenschluss der Regionen Siggenthal, Brugg und Baden) an nächsten Wochenende reüssieren, muss man die Abschlussproduktivität und die Qualität der Torschüsse dringend steigern. Gegen Luzern fehlten zu oft die Ideen, um in die Abschlusspositionen zu kommen und individuell fehlte es den Stürmern an Durchschlagskraft.

Team Aarau – Unihockey Luzern 1:3 (0:0, 1:1, 0:2); Schachenhalle, Aarau. 65 Zuschauer. SR Biland/Erci. Tore: 22. D. Studer (M. Stoltenberg; Ausschluss F. Brönnimann) 1:0. 34. C. Gilli (M. Wagner; Ausschluss L. Güdel) 1:1. 47. J. Jeffrey 1:2. 51. C. Gilli (J. Jeffrey) 1:3.

Strafen: 2mal 2 Minuten, 1mal 10 Minuten (F. Kull) gegen Team Aarau. 2mal 2 Minuten gegen Unihockey Luzern.

Team Aarau: L. Mäder; L. Röthlisberger, M. Kull; J. Suter, M. Schenk; R. Hug, S. Colomobo; O. Meyer, L. Güdel, F. Kull; F. Schwaller, N. Neeser, N. Schibli; D. Studer, M. Stoltenberg, B. Brändli; F. Heimgartner; Y. Walker; N. Keller; D. Oehler; J. Romanowski; J. Frei.

Unihockey Luzern: M. Rihs; M: Wagner; J. Jeffrey; F. Brönnimann; J. Lingg; N. Barmettler; E. Gerber; T. Krähenbühl; C. Wood; P. Bellmont; J. Ehrler; M. Affentranger; C. Gilli; G. Sossai; E. Kotilainen.

Starke Aufholjagd bleibt unbelohnt

Einen Tag nach dem Cupfight gegen Köniz verliert Aarau in Konolfingen denkbar knapp mit 4:5. Dabei bleibt die Aufholjagd vom 0:4 zum 4:4 unbelohnt. Und das Powerplay bleibt punkto Effizienz das Aarauer Sorgenthema – nebst den ungenutztes Penaltymöglichkeiten.

Konditionell überzeugte das Team Aarau an diesem Wochenende, ebenso was die defensive Disziplin und den Kampfgeist angeht. Allerdings fand man nach dem intensiven Cupspiel vom Samstagabend am Sonntag gegen Konolfingen nicht von Beginn an ins Spiel. Der Favorit aus dem Kanton Bern konnte sich im ersten Drittel eine beruhigende 3:0-Führung erarbeiten, Aarau wurde aber zusehends stärker. Nach dem 4:0 durch die Lions reagierte Nilo Schibli für Aarau mit seinem ersten Meisterschaftstor in der 1. Liga. Darauf liess Aarau den vierten Penalty in den letzten drei Partien ungenutzt liegen. Hier tut sich offenbar eine neue Baustelle auf. Jan Suter, er der schon gegen Olten und Köniz stark gespielt hatte, verkürzte kurz vor der zweiten Pause aber auf 2:4 und verdoppelte damit seine Torausbeute im Vergleich zur Vorsaison bereits im zweiten Meisterschaftsspiel. Die Adler hatten längst ins Spiel gefunden und powerten weiter. In der 44. Minute nutzte Captain Dominic Studer die erste Powerplaychance für Aarau und reüssierte nach Vorarbeit von Matthias Kull zum 3:4. Und Jan Suters Verteidigerkollege Marc Schenk, auch er mit starken Zweikampfwerten und wie immer vorbildlichem Kampfgeist, glich für den Gast in der 48. Minute gar aus. In der Folge gab es weitere Strafen gegen das Heimteam, insgesamt nochmals deren vier. Vier Minuten vor Schluss trafen die Hausherren jedoch zum 5:4 und Aarau schaffte es nicht mehr, eine Überzahlmöglichkeit in Zählbares umzumünzen. So verlor man denkbar unglücklich mit einem Tor Unterschied und belohnte sich für die tolle Moral bei der Aufholjagd nicht.

Luz Mäder im Aarauer Tor, aber auch die Verteidiger Jan Suter und Marc Schenk überzeugten an diesem Wochenende besonders. Am Sonntag taten sich dann auch Nilo Schibli, Florian Schwaller und U21-Spieler Jan Drees, er liess sich zwei Assists gutschreiben, hervor. Das starke Kollektiv macht Mut für die kommenden Partien. Am nächsten Samstag empfangen die Aarauer in der heimischen Schachenhalle Unihocky Luzern, ein unbequemer, da stets schwer einzuschätzender Gegner, der angeführt von seinen Routiniers Manuel Wagner, Peter Flütsch und dem Finnen Eetu Kotilainen sein Punktekonto nach zwei Niederlagen unbedingt eröffnen will.

Lions Konolfingen – Team Aarau 5:4 (3:0, 1:2, 1:2); SLM Arena, Konolfingen. SR Schaffner/Schaffner. Tore: 7. S. Schlüchter (M. Geiser) 1:0. 8. K. Blatter (J. Ewald) 2:0. 18. M. Eggimann (N. Glauser) 3:0. 31. K. Blatter (J. Ewald; Ausschluss M. Schenk) 4:0. 34. N. Schibli (J. Drees) 4:1. 38. J. Suter (J. Drees) 4:2. 44. D. Studer (M. Kull; Ausschluss J. Ewald) 4:3. 48. M. Schenk 4:4. 56. N. Rothe (J. Ewald) 5:4.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Lions Konolfingen. 2mal 2 Minuten gegen Team Aarau.

Lions Konolfingen: K. Blatter; J. Ewald; N. Rothe; Y. Wyss; J. Glauser; M. Geiser; S. Beck; L. Bleiker; M. Eggimann; J. Bigler; F. Beck; N. Glauser; J. Steck; S. Hofer; S. Schlüchter; M. Zürcher; T. Sigrist; F. Liechti; L. Denzler; C. Hofmann.

Team Aarau: L. Mäder; L. Röthlisberger, M. Kull; J. Suter, M. Schenk; N. Keller, S. Colombo; O. Meyer, L. Güdel, F. Kull; J. Drees, F. Schwaller, N. Schibli; D. Studer, M. Stoltenberg, B. Brändli; F. Heimgartner; J. Romanowski; Y. Walker, M. Maurer.

Aarau bleibt gegen das Topteam aus Köniz das Ehrentor vergönnt

Das Team Aarau wehrt sich gegen das Nationalliga A-Team Floorball Köniz nach Kräften und steht in der Defensive über 60 Minuten diszipliniert. Der Gast aus Bern nutzt aber Fehler der Adler eiskalt aus und Aarau verpasst es, das Ehrentor zu erzielen.

Von Beginn an liessen die Gäste aus der Nationalliga A den Ball geduldig in den eigenen Reihen zirkulieren und suchten den Abschluss erst, wenn Aarau mal auf einer Position zu spät kam. In der 10. Minute brachte der Könizer Captain Tim Aebersold seine Farben in Führung. Aarau kam im ersten Drittel insgesamt nur zu zwei, drei kleineren Torchancen und war selten in Ballbesitz. Dies änderte sich im Mitteldrittel. Als Florian Kull alleine auf den gegnerischen Keeper losziehen konnte, wurde er von hinten jäh gestoppt, aber die Adler liessen den dritten Penalty innert Wochenfrist ungenutzt und verpassten es, die Emotionen in die Schachenhalle zu bringen. Immerhin steigerte sich Aarau im Mittelabschnitt in der Offensive merklich und kam zu drei, vier guten Chancen, insbesondere auch im Powerplay. Die Abschlüsse blieben aber zu unpräzis und es fehlte auch das letzte Quäntchen Glück, während Köniz mit einem Doppelschlag kurz vor Spielmitte die Vorentscheidung und den beruhigenden Dreitorevorsprung schaffte. Aarau verteidigte die freien Bälle im eigenen Slot zusehends zu zögerlich und wurde dafür jäh bestraft. Ärgerlicherweise kassierte der Underdog dann auch noch Sekunden vor der Pause den vierten Gegentreffer. Im Schlussdrittel erhöhte das NLA-Team das Skore sukzessive auf 8:0. Aarau versuchte mit etwas mehr Risiko den Ehrentreffer zu erzielen, wurde aber nach Fehlern in der Vorwärtsbewegung eben bei zwei Gegentoren auch ausgekontert und zweimal verteidigte man den eigenen Slot abermals zu wenig konsequent.

Damit scheidet Aarau wie vor drei Jahren gegen Köniz in den Cup-1/16-Finals zwar deutlich aus, konnte aber das Resultat lange Zeit im Rahmen halten und versuchte bis zum Schluss gegen einen aufgrund seiner individuellen Klasse klar überlegenen Gegner zu lernen und den höheren Ryhthmus bestmöglich zu adaptieren. Im Mitteldrittel verpassten es die Aarauer bedauerlicherweise, mit einem Torerfolg, sei es dem 1:1 oder dem 1:3, etwas Stimmung in die Halle zu bringen. Köniz zeigte dann auch zu keiner Zeit ein Nachlassen oder die Bereitschaft, dem Aussenseiter etwas mehr zuzugestehen. So resümierte die Aarauer Trainercrew zwar eine defensiv disziplinierte, jederzeit sehr engagierte, aber offensiv etwas zu laue Leistung.

Am Sonntagabend bestreitet das Team Aarau das zweite Meisterschaftsspiel. Gegen die Lions Konolfingen benötigen die Adler die gleiche defensive Disziplin und wieder etwas mehr Selbstsicherheit und Mut bei eigenem Ballbesitz. Auch in dieser Partie besetzen die Aargauer die Aussenseiterrolle.

Team Aarau – Floorball Köniz Bern 0:8 (0:1, 0:3, 0:4); Schachenhalle, Aarau. 237 Zuschauer. SR Cereda/Locatelli. Tore: 10. T. Aebersold (T. Nikles) 0:1. 27. M. Biner (L. Tringaniello) 0:2. 29. R. Willfratt (S. Poffet) 0:3. 40. N. Siegenthaler (J. Haldemann) 0:4. 45. N. Rottaris (V. Burren) 0:5. 47. F. Abrahamsson (T. Nikles) 0:6. 50. N. Rottaris (V. Burren) 0:7. 60. N. Siegenthaler (J. Haldemann) 0:8.

Strafen: keine Strafen. 1mal 2 Minuten gegen Floorball Köniz Bern.

Team Aarau: L. Mäder (ab 40. F. Lombardi); L. Röthlisberger, M. Kull; J. Suter, M. Schenk; S. Colombo, Y. Walker (ab 40. N. Keller); O. Meyer, L. Güdel (ab 40. N. Neeser), F. Kull; F. Schwaller, N. Schibli, D. Oehler (ab 40. J. Frei); D. Studer, M. Stoltenberg, B. Brändli (ab 40. M. Maurer); J. Heller.

Floorball Köniz: T. Kramer; J. Schwarz; N. Siegenthaler; L. Tringaniello; J: Haldemann; S. Poffet; M. Mäkinen; M. Biner; Y. Ruh; F. Abrahamsson; T. Aebersold; A. Bühler; D. Hermle; T. Nikles; N. Bühler; P. Michel; R. Willfratt; J. Zaugg; V. Burren; N. Rottaris; R. Kainulainen.

Aarau überrascht zum Saisonauftakt mit einem Derbysieg

Wer hätte das gedacht. Nach eher zähen Vorbereitungsspielen spielt das Team Aarau gegen einen der meist genannten Favoriten der Gruppe mutig mit, erarbeitet sich viele Torchancen und verteidigt diszipliniert. Die jungen Adler sichern sich dank eines geglückten Pressings in der Verlängerung gar den Zusatzpunkt nach einem Tor durch Oli Meyer und eröffnen ihr Konto damit unerwartet früh in der Saison.

Olten Mittelland hat auf diese Spielzeit hin nochmals kräftig aufgerüstet. Mit zwei Verteidigern von Schweizer Meister Wiler Ersigen, Verstärkung von Basel Regio und dem Zuzug des Finnen Henri Kukkonen hat sich  Olten den Titel Transfersieger schon mal gesichert. Aarau hielt aber in dieser ersten Meisterschaftspartie von Beginn an wacker dagegen. In den ersten Minuten des gegenseitigen Abtastens setzte nur Dominic Oehler mit einem satten Schuss in die nahe Ecke einen Farbtupfer. Das Spiel nahm aber zusehends munter an Fahrt auf, beide Teams agierten diszipliniert in der Defensive, setzten aber auch erste offensive Akzente. Die Adler jubelten in der 11. Minute nach einer schönen Kombination über drei Stationen zum ersten Mal. Silvan Colombo hatte seinen Gegner technisch fein düpiert und den Ball in Richtung weiten Pfosten gebracht, wo der aus dem eigenen Nachwuchs stammende Benj Brändli sehenswert reüssierte und damit seine Torpremiere im Fanionteam feierte. Olten gelang kurz vor der Pause durch Henri Kukkonen nach einer Unachtsamkeit in der Hintermannschaft der Aarauer nach einem Freistoss der Ausgleich. Im Mitteldrittel übernahm Aarau das Spieldiktat, spielte Angriff um Angriff zügig nach vorne und kam zu zahlreichen Abschlüssen. Jan Suter traf zuerst halbhoch zum 2:1, zwei Zeigerumdrehungen später erhöhte Florian Schwaller wuchtig aus der Drehung an zwei Oltenern vorbei zum 3:1. Zwei Penaltys (einer davon landete am Pfosten) vergaben die Adler allerdings und die eine oder andere gute Chance dazu – das sollte sich noch rächen. Allerdings waren die Abschlüsse gar nicht schlecht, Valentin Nov im Kasten der Gäste zog aber einen starken Abend ein und hielt den Favoriten mit mehreren Paraden im Spiel. Im Schlussabschnitt konnte Olten mit der Bündelung der besten Kräfte auf zwei Linien zulegen und die Aarauer unter Druck setzen. Bereits in der 47. Minute hatten sie den Rückstand wettgemacht und man musste um die jungen Aarauer bangen. Sie fingen sich allerdings, spielten wieder mit und kamen ebenso wie Olten noch zu zwei, drei guten Abschlüssen. Bis zum Schluss blieb es beim wohl insgesamt gerechten 3:3 und in der Verlängerung hatte Aarau das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. Der unermüdlich anrennende Flo Kull luchste einem Oltener den Ball ab, legte quer auf Oli Meyer, der den Adlern den Zusatzpunkt sicherte.

Damit kam es am frühen Sonntagabend in Aarau in zwei altehrwürdigen Stadien zeitlich parallel zu grossen Überraschungen. Während der FC Aarau im ausverkauften Brügglifeld den FC Luzern im Schweizer Cup besiegte, konnte das Team Aarau in der (leider eher dürftig besuchten) Schachenhalle erstmals in einem Ernstkampf Olten Mittelland bezwingen. Orchestriert vom blendend aufgelegten Routinier Rafi Hug, der mit seiner hervorragenden Stocktechnik die ersten zwei Oltener regelmässig ausspielte, trumpfte das Kollektiv der Adler leidenschaftlich, als geschlossene Mannschaft und offensiv erstaunlich gefährlich auf. Die letztjährigen U21-Spieler Benj Brändli und Lars Güdel fügten sich mit engagierten und mutigen Leistungen in die Mannschaft ein, Jan Suter verbuchte hervorragende Zweikampfwerte und der pfeilschnelle, wuchtige Stürmer Florian Schwaller legte auf dem Feld eine Präsenz an den Tag, die seines Gleichen suchte. Und wenn Olten gefährlich, wurde war im Kasten der Adler Urgestein Luz Mäder zur Stelle.

Den Einstieg in die Meisterschaft haben die Aarauer gefunden, es gilt die gute Leistung zu bestätigen. Mit Joël Heller kehrt am nächsten Wochenende ein schneller und durchschlagskräftiger Stürmer ins Kader zurück. Am Samstag empfängt das Team Aarau im Schweizer Cup in der Schachenhalle (Anpfiff um 19.00 Uhr) das NLA-Spitzenteam Floorball Köniz, das mit einigen Nationalsspielern, allen voran Supertechniker Jan Zaugg, antreten wird. Aber mit Rasmus Kainulainen und Miska Mäskinen wird auch finnischer Unihockeyglanz zu bestaunen sein. Der Schwede Felix Abrahamsson komplettiert das Ausländertrio bei den Bernern. Die Adler werden alles daran setzen, dem haushohen Favoriten einiges abzuverlangen. Am Sonntagabend reist Aarau dann nach Konolfingen, zum zweitmeist genannten Favoriten auf den Gruppensieg, der im Cup bereits nicht mehr ran muss (ausgeschieden gegen Titelverteidiger Zug United) und nach einer Auftaktniederlage in der Meisterschaft gegen Aufsteiger Aigle mächtig Hunger auf Punkte haben dürfte.

Team Aarau – Unihockey Mittelland 4:3 n.V. (1:1, 2:0, 0:2, 1:0); Schachenhalle, Aarau. SR Rudolf/Schlup. 130 Zuschauer; Tore: 11. B. Brändli (S. Colombo) 1:0. 19. H. Kukkonen (M. Flury) 1:1. 23. J. Suter (N. Schibli) 2:1. 25. F. Schwaller 3:1. 43. M. Flury (S. Hunziker) 3:2. 47. H. Kukkonen (J. Berlinger) 3:3. 62. O. Meyer (F. Kull) 4:3.

Strafen: keine Strafen. keine Strafen.

Team Aarau: L. Mäder; J. Suter, M. Schenk; R. Hug, S. Colombo; L. Röthlisberger, M. Kull; F. Schwaller, N. Schibli, D. Oehler; D. Studer, M. Stoltenberg, B. Brändli; O. Meyer, L. Güdel (ab. 40. N. Neeser), F. Kull; M. Maurer; J. Drees; N. Keller; Y. Walker; F. Heimgartner.

Unihockey Mittelland: V. Nov; T. von Arx; L. Moer; E. Tambini; T. Müller; S. Schneiter; M. Flury; J. Berlinger; N. Wullschleger; N. Schifferle; M. Stauffer; S. Hunziker; L. Überschlag; D. Bohrer; M. Richner; J. Christen; L. Christen; B. Vischer; L. Müller; H. Kukkonen; E. Amstutz.

 

Cupknaller in Aarau: Ein Unihockey-Fest für Fans!

Am Samstag, 21. September 2024, wird die Schachenhalle Aarau zum Schauplatz eines Unihockey-Spektakels! Beide Fanion-Teams von Team Aarau stehen in der 1/16-Finalrunde des Schweizer Cups vor herausfordernden Duellen gegen Top-Mannschaften aus der L-UPL. Auf dem Spielplan stehen gleich zwei packende Begegnungen: Das Damen I empfängt um 16:00 Uhr die Wizards Bern-Burgdorf, und das Herren I trifft um 20:00 Uhr auf Floorball Köniz.

Damen I gegen Wizards Bern-Burgdorf – ein harter Brocken, aber Team Aarau ist bereit!

Nach einer intensiven Vorbereitungsphase, die unter anderem durch Testspiele und den Zürcher Unterländer Cup am letzten Wochenende geprägt war, gehen die Damen von Team Aarau mit großem Selbstbewusstsein in die Partie. Der Kampfgeist und der unbändige Wille zum Sieg sind in den vergangenen Wochen förmlich gewachsen. Gegen die Wizards Bern-Burgdorf, einen etablierten Gegner aus der höchsten Liga, wollen die Aarauerinnen alles geben und den Heimvorteil nutzen, um die Überraschung perfekt zu machen.

Herren I gegen Floorball Köniz – Die Aussenseiter wollen überraschen!

Um 20:00 Uhr folgt dann das nächste Highlight des Abends: Das Herren I von Team Aarau tritt gegen das starke Team von Floorball Köniz an. Auch die Herren haben beim Zürcher Unterländer Cup überzeugt und wollen gegen den renommierten L-UPL-Vertreter Köniz zeigen, dass sie bereit sind für die große Bühne. Mit einer soliden Vorbereitung und einer breiten Brust freuen sich die Spieler auf die Herausforderung und hoffen auf lautstarke Unterstützung der Fans.

Ein Unihockey-Event für die ganze Familie!

Für alle Unihockey-Begeisterten und die, die es noch werden wollen: Der Eintritt zu beiden Spielen ist frei! Also kommt in der Vereinsfarbe Rot-Schwarz-weiss, füllt die Ränge der Schachenhalle und unterstützt die Teams lautstark. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt, denn eine Festwirtschaft steht bereit, um euch mit Speis und Trank zu versorgen.

Seid dabei, wenn die Fanion-Teams von Team Aarau für unvergessliche Cup-Momente sorgen und gegen zwei der besten Mannschaften des Schweizer Unihockeys antreten! Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Erscheinen!

Köniz kommt!

Eine solide Leistung im Fricktal genügt dem Team Aarau zum Einzug in die Cup 1/16-Finals, wo man wie vor drei Jahren auf Floorball Köniz trifft.

Von Beginn weg zeigte sich, dass beide Mannschaften punkto Präzision noch nicht ganz bereit sind für den nahenden Meisterschaftsstart (Mitte September). Immerhin leisteten sich die Aarauer im Gegensatz zu den letzten Testspielen im Spielaufbau während der ganzen Partie kaum Fehler. Immer wieder fand man Lösungen und Auslösungen, um in die gegnerische Platzhälfte zu kommen, sich dort festzusetzen und zum Abschluss zu kommen, während die Hausherren mit schnell vorgetragenen Kontern regelmässig für Gefahr vor Adler Keeper Luz Mäder sorgten. Nach einer ausgeglichenen Startphase brachte Oli Meyer den 1. Ligisten nach schöner Vorarbeit von Flo Kull in der 14. Minute in Führung. Aarau hatte in dieser Phase mehr vom Spiel, verpasste es aber den Vorsprung zu erhöhen. Im Mittelabschnitt zeigte der 2. Ligist Fricktal seine beste Phase und verzeichnete punkto Abschlussgefährlichkeit leichte Vorteile. Auf den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Aarau im Powerplay aber eine passende Antwort. Marco Stoltenberg setzte Marc Maurer ein, der mittels wunderschönem Direktschuss für die neuerliche Führung für die Kantonshauptstädter sorgte. Nur kurz darauf trafen die Fricktaler ebenso sehenswert nach einem Freistoss zum 2:2. Aarau konnte zwar im Schlussdrittel wieder Spielvorteile verzeichnen, Fricktal hielt aber in einer sehr fair geführten Partie jederzeit dagegen. In der 57. Minute versenkte Joël Heller den plötzlich freiliegenden Ball im Fricktaler Slot zum 3:2 aus Adlersicht. In der Schlussminute sorgte Flo Kull mit einem Backhandabschluss ins leere Tor für die definitive Entscheidung.

Aarau konnte dank einer soliden Leistung, oder wie es der neu zur Trainercrew gestossene Peter Byland formulierte: „mit ehrlicher Büetz“, im Fricktal gewinnen. Gegen seinen Ursprungsverein war dem Aarauer Trainer Daniel Suter besonders wichtig, dass man einen starken Auftritt hinlegte und gewinnen konnte. Michael Hafner, der Dritte im Trainerbunde, warnte von Beginn weg, dass die beiden Aargauer Teams ähnlich stark sein dürften, besonders dann, wenn die Adler punkto Einsatz nicht alles geben würden. Angeführt vom Allrounder Silvan Colombo, längst unbestrittener Führungsspieler, war beim 1. Ligisten über weite Strecken erkennbar, dass man bei eigenem Ballbesitz vermehrt kontrolliert zum Abschluss kommen möchte. Dies gelangt immer wieder, im Mitteldrittel aber wirkte man zu unentschlossen und unpräzis. Unverdient ist das Weiterkommen aber bei weitem nicht. Erfreulich war auch, dass beim Team Aarau mit Jan Drees und Luca Bertschi aus der U21 bereits früh in der Saison zwei Förderkaderspieler ihren Einstand im Fanionteam geben konnten; beide fügten sich nahtlos ins Adlerkollektiv ein und zeigten eine engagierte Leistung.

In der nächsten Runde trifft das Team Aarau auf Floorball Köniz, das auf eine schwierige Saison zurückblickt und nun wieder in der nationalen Spitze mitmischen möchte. Mit Rasmus Kainulainen haben sich die Berner mit einem finnischen Topstar verstärkt. Daneben wissen die Könizer aber auch zahlreiche Schweizer Ausnahmekönner in ihren Reihen, allen voran Jan Zaugg, den kreativen Spielmacher und exzellenten Techniker. Die Adler hoffen jetzt schon, dass viele Zuschauer den Weg in die Schachenhalle zu diesem Highlight finden werden.

Unihockey Fricktal – Team Aarau 2:4 (0:1 2:1 0:2); Halle Matte Magden, 130 Zuschauer; SR Biland/Biland; Tore: 14. O. Meyer (F. Kull) 0:1; 27. Fricktal 1:1; 29. M. Maurer (M. Stoltenberg, Ausschluss Fricktal) 1:2, 32. Fricktal 2:2; 57. J. Heller 2:3; 60. F. Kull 2:4.

Strafen: 1 mal 2 Minuten gegen Unihockey Fricktal, keine gegen Team Aarau.

Team Aarau: L. Mäder; R. Hug, S. Colombo; M. Schenk, J. Suter; M. Kull, L. Röthlisberger; D. Studer, M. Stoltenberg, B. Brändli; N. Schibli (ab. 30. M. Maurer), D. Oehler (ab 25. J. Drees), J. Heller; O. Meyer, L. Güdel, F. Kull; L. Bertschi; Y. Walker; N. Keller; F. Heimgartner.